the never ending story ...

Fressen und gefressen werden – Gedanken zur ProAV-Branche

Es war einmal … eine Nischenbranche, klein, kuschelig und – mit ihren komplexen Technologien – ein wenig elitär.

PS Ausgabe

In der „ProAV“, so nannte sich diese Branche, gab es Insider-Zirkel, in denen man sich kannte. Und auf den Branchenevents traf man immer wieder die gleichen vertrauten Gesichter.

Die Hersteller in dieser Branche waren hoch leistungsfähige, aber überschaubare Unternehmen – oft familiengeführt.

Und die ProAV-Branche wuchs zu stattlicher Größe heran, war aber immer noch in einer Nische. In dieser Zeit gingen Hersteller dazu über, kleinere Firmen mit interessanten Technologien zu kaufen, da diese das Firmenportfolio trefflich ergänzten. So zum Beispiel AMX, Hersteller von AV-Systemen für Signalmanagement und Steuerung.

Alsbald wurde allerdings auch AMX einverleibt, und zwar von Harman. Diese gesellte AMX als Brand zu JBL, AKG oder Martin. Das passte alles wunderbar zusammen: Professionelles Video- und Steuerequipment meets ProAudio meets professionelles (Veranstaltungs-)Licht. Und dann kam kürzlich der große Elektronikkonzern Samsung daher und schluckte mir nichts, dir nichts Harman. Einfach so.

Die ProAV-Welt schüttelt verwundert den Kopf: Wie passt das zusammen und was passiert mit den ProAV-Brands? Hier endet vorerst die Geschichte, aber PROFESSIONAL SYSTEM bleibt natürlich am Ball und wird über Hintergründe und Auswirkungen dieser Übernahme berichten.

In der neuen Ausgabe fokussieren wir hingegen ein Thema aus dem Hintergrund, auf dem auch letztendlich die Übernahme von Harman basiert – der Konvergenz von AV und IT. In unserer Titelstory dreht sich alles um IT-Sicherheit bei vernetzten AV-Installationen. Was müssen Fachplaner und AV-Integratoren beachten, wenn sie Bild und Ton und alles, was dazu gehört, über den digitalen Datenhighway routen? Alles in allem enthält dieser Beitrag wissenswerte Grundlagen. Doch lesen Sie selber …

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Ihre Helga Rouyer-Lüdecke

Redaktionsleitung

Helga Rouyer-Lüdecke

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