Das neue Ökosystem von Events in der Post-Corona-Epoche

„Future Meeting Space“ Forschungstreffen in Jena

Jena hat am 21. und 22. Juli 2021 zum Forschungstreffen des vom German Convention Bureau und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO initiierten Innovationsverbundes „Future Meeting Space“ eingeladen. In der derzeit 4. Forschungsphase ist die Stadt Jena mit dem Jena Convention Bureau, der Wirtschaftsförderung sowie dem Dezernat für Stadtentwicklung neben 20 anderen Stakeholdern aus der nationalen Veranstaltungsbranche Forschungspartner.

Jena Convention Bureau(Bild: Jena Convention Bureau)

Das Ökosystem von Veranstaltungen wird sich massiv und nachhaltig verändern. So lautet die zentrale These des „Future Meeting Space“, der in diesem Jahr die Frage klären möchte, wie das neue Ökosystem von Veranstaltungen in der Post-Corona-Epoche aussehen wird. Beim Forschungstreffen erlebten die Teilnehmer:innen nun die bisher entwickelten Themenfelder des aktuellen Forschungsthemas am Beispiel Jenas. Dazu gehörten Themen wie Destinations- und Stadtentwicklung, Visualisierung und Digitalisierung, Themenspezialisierung und -besetzung sowie Gebäudetransformation und -umnutzung. Auch wenn das Forschungsprojekt erst Ende des Jahres abgeschlossen sein wird, stehe schon jetzt fest, dass vor allem zwei Dinge für Veranstaltungen und Veranstaltungsorte wichtig sein werden: gelebte Authenzität und die Bildung von Netzwerken.

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Der Startschuss zum zweitägigen Forschungstreffen fiel im SCALA Turm Restaurant im JenTower, von wo sich die Teilnehmer:innen einen ersten Eindruck von der Stadt und den aktuellen Stadtentwicklungsprojekten verschaffen konnten. Hier gab Christian Gerlitz, Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung einen kurzen Überblick über die Stadt Jena und eben diese Entwicklungsprojekte, bevor Valentina Kerst, Staatssekretärin für Wirtschaft und Digitale Gesellschaft Thüringen über das Thema Digitalisierung sprach. Es folgte eine Führung durch das Volkshaus Jena, das derzeit zum Tagungs- und Kongresszentrum umgebaut wird und ein gutes Beispiel für die Umnutzung von Räumen und die Entwicklung von authentischen Orten für Veranstaltungen sein soll.

Am zweiten Tag der Veranstaltung berichtete Annelie Herrmann, Sales Director der rooom AG, über die Möglichkeiten von digitalen Räumen während Sabine Wosche, Geschäftsführerin der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen über Jena als „Leuchtturm Thüringens“ sowie ganz reale Räume und deren Nutzungskonzepte sprach. Netzwerke, das war das Thema des Treffens mit Dr. Dana Strauß im Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie stellte hier das JenaVersum vor, das sich gerade im Aufbau befindet und den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft in Jena stärken soll.

Während des Besuchs im Leibniz-Institut für photonische Technologien (IPHT) zeigten Prof. Dr. Timo Mappes, Leiter Stiftung Deutsches Optisches Museum, und Daniel Siegesmund, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Forschungsmarketing am IPHT, schließlich auf, was Jena früher und heute aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht ausmacht: das Thema Optik.

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