Björn Hermann gestaltete visuelle Erlebnisse für Event im Hamburger Hafen

Lichtdesigner Björn Hermann setzt auf High End Systems

Zur Taufe des neuen AIDA Cruises Flaggschiffs – der AIDA prima – im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstages waren über 1,5 Millionen Zuschauer vor Ort live dabei. Visuelle Erlebnisse für die Taufe lieferte eine aufwendige Lichtshow mit Feuerwerk. Die Gestaltung der Taufe der AIDA prima übernahm der bekannte Lichtdesigner Björn Hermann aus Berlin. Hermann setzte als Basis zum ersten Mal auf die lichtstarken Sola Wash Pro 2000 von High End Systems, die er mit weiteren Movinglights ergänzte, um mit ihren Beams direkt vom Schiff über den Hamburger Hafen zu leuchten.

Schiffstaufe der AIDA prima
AED

Mit dem Sola Wash Pro 2000 hat High End Systems ein LED-Movinglight im Programm, das mit vielen Entladungslampen-Movinglights in den Leistungsklassen 1.200 Watt, 1.500 oder sogar 1.700 Watt auf Augenhöhe agiert.

Die SolaWash Pro 2000 nutzte Björn Hermann, um den Rumpf der AIDAprima in die unterschiedlichsten Farbtöne von einem satten Congoblue bis zu knackigen Rottönen zu illuminieren. Weiterhin setzte er für die zum Teil sehr aufwendig programmierten Lichtbilder noch Hunderte programmierbare RGBW LED-Bars und LED-PARs ein, die jede einzelne Kabine in die gewünschte Farbe tauchten.

Hermann war erstaunt über die enorme Lichtleistung der 600 Watt LED-Lichtquelle des SolaWash Pro 2000 von High End Systems – insbesondere unter Berücksichtigung des Stromverbrauchs. Aus seiner Erfahrung werden auch bei anderen großen Veranstaltungen mehr und mehr die ökologischen Aspekte der eingesetzten Veranstaltungstechnik berücksichtigt. Björn Hermann: „Wenn man zum Beispiel ein Movinglight mit einer 1.700 Watt Entladungslampe durch den SolaWash Pro 2000 mit einer 600 Watt LED-Lichtquelle bei nahezu gleicher Lichtleistung ersetzen kann, ist dies durchaus heute schon ein wichtiges Thema, dass in Zukunft aber noch weitaus mehr Beachtung bekommen wird“.

Dabei ist nicht nur der direkte Vergleich der Stromaufnahme zu berücksichtigen, sondern auch der Gesamtstromverbrauch jeder Lampe. Ein Movinglight mit Entladungslampe ist in der Regel viele Stunden mit voller Leistung eingeschaltet, obwohl es zu 50 Prozent der Zeit gar kein Licht abgibt, da der Shutter geschlossen ist. Der Grund liegt in der Technologie der Entladungslampe – die man nicht einfach in kürzester Zeit ein- und ausschalten kann. Das ist bei einer LED-Lichtquelle anders. Somit lässt sich bei Veranstaltungen eine Energieersparnis von rund 60 Prozent und mehr realisieren.

Besonders beeindruckt an den SolaWash Pro 2000 hat den Lichtdesigner auch die subtraktive Farbmischung, mit der das LED-Movinglight Farben ermöglicht, die andere LED-Movinglights mit additiver Farbmischung so vielfach nicht erzeugen können. Künftig will Björn Hermann daher die Multifunktionslampen mit LED-Lichtquelle aus den SolaWash- und SolaSpot Produktreihen von High End Systems häufiger spezifizieren.

Regisseur der Veranstaltung im Hamburger Hafen war Sven Sören Beyer, die musikalische Leitung lag in den Händen von Christian Steinhäuser. Für die technische Ausstattung der Veranstaltung zeichnete sich Ambion verantwortlich und für die Showproduktion phase 7 performing arts.

Das könnte Sie auch interessieren: