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Montforthaus Feldkirch ist Österreichs erstes klimaneutral zertifiziertes Kongresshaus

Das Montforthaus Feldkirch ist ausgezeichnet klimaneutral. ClimatePartner habe damit das Engagement honoriert, das bereits beim Neubau des Hauses begann und sich nun bis zum klimafreundlichen Restaurant fortsetzt. Übrig bleibende CO2-Emissionen würden mit Investitionen in Umweltprojekte ausgeglichen, aktuell in Kolumbien und Ruanda.

Das Montforthaus liegt mitten im Feldkircher Stadtzentrum.
Das Montforthaus liegt mitten im Feldkircher Stadtzentrum. (Bild: Petra Rainer)

Seit Herbst 2021 habe Zertifizierungspartner ClimatePartner Österreich den CO2-Ausstoß des Montforthauses berechnet. „Die Berechnung wird jedes Jahr durchgeführt, um auch gesetzte Maßnahmen und deren positiven Auswirkungen zu überwachen“, erklärt Co-Geschäftsführer Alexander Maurer. Das nun vorgestellte Ergebnis lasse ihn und sein 50-köpfiges Team jubeln: Das Montforthaus Feldkirch ist das erste klimaneutral zertifizierte Kongresshaus in Österreich.

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Dazu würden viele Maßnahmen beitragen, beispielsweise die Wärme- und Kälteversorgung. „Sie wird über eine Grundwasserwärmepumpe gesteuert, während die Lüftungsanlage an eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung gekoppelt ist“, so Maurer. Ein weiterer Faktor sei das Restaurant inklusive Catering, bei dem vornehmlich regionale und saisonale Produkte verarbeitet werden und vegetarische und vegane Speisen auf den Tisch kommen. Die zentrale Lage komme der Bewertung ebenso zugute. Besucher:innen erreichen innerhalb der Stadt Feldkirch das Haus zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Montforthaus: Restaurant samt Dachterrasse
Restaurant samt Dachterrasse (Bild: Petra Rainer)

Die konsequent ökologische Ausrichtung habe bereits beim Neubau des Hauses im Jahr 2014 eine große Rolle gespielt. Es wurde als sogenanntes Green Building gebaut und mit Klimaaktiv-Gold-Standard errichtet. Dazu zählen eine optimale Dämmung und schadstoffarme Baumaterialien. Klimaneutrale Veranstaltungen würden als weiterer wichtiger Bestandteil der Umweltbotschaft des Montforthauses gelten. So werde mit der detaillierten CO2-Berechnung – von der Planung bis zur Durchführung einer Veranstaltung – auf Klimaschutz geachtet. Daher würden viele Events hier auch das Green-Meeting-Zertifikat tragen.

Überschüssige CO2-Emissionen würde das Unternehmen im Sinne der Klimaneutralität ausgleichen. Aktuell fließen 3.000 Euro in zwei Projekte: Im ersten geht es um den Schutz des kolumbianischen Regenwaldes, das zweite ist ein Wasserkraft-Projekt in Ruanda.

„Das Montforthaus trägt mit all diesen Maßnahmen weiter zur Optimierung des CO2-Fußabdruckes hin zur Klimaneutralität bei. Es stellt sich somit auch in diesem Bereich den geforderten Themen der Zeit, macht das nachhaltige Engagement sichtbar und wird seiner Verpflichtung für die Zukunft gerecht“, sagt Alexander Maurer.

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