Architekturbeleuchtung

Anolis im Einsatz am Nottingham Castle

Das britische Nottingham Castle wird im Juni nach einer 30 Millionen Pfund teuren Renovierung wiedereröffnet. Teil des neuen Looks ist eine Anolis-LED-Außenbeleuchtung, die alle vier Seiten des Gebäudes beleuchtet. Sie besteht aus 17 × Anolis Divine 160 Scheinwerfern und wurde von Ian Forrow von IJF Lighting entworfen und von On Event Production aus Castle Donnington in Auftrag gegeben.

Nottingham Castle(Bild: Louise Stickland)

Die Elektroinstallation und die Scheinwerfer wurden von Amptron Electrical Services Ltd. geliefert, die als Elektroinstallateur für das gesamte Projekt einschließlich der Außenbeleuchtung beauftragt wurden. On Event Production ist der technische Lieferant für das Rathausgebäude der Stadtverwaltung, das Nottingham Council House, und wurde von Richard Hamblin, der das Renovierungsprojekt des Nottingham Castle für die Stadtverwaltung koordiniert und geleitet hat, gebeten, bei der Erneuerung der Schlossbeleuchtung beratend tätig zu werden.

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Der Projektleiter von On Event, Alex Tweedie, erklärte, dass der Auftrag von Richard darin bestand, die alte Metall-Halogenid-Beleuchtung durch etwas zu ersetzen, das heller, energieeffizienter und qualitativ besser sowie flexibler sei, wenn das Schloss für verschiedene öffentliche und private Veranstaltungen genutzt wird.

Anolis wurde als Beleuchtungsanbieter ausgewählt. Alex wandte sich daraufhin an Simon Gooding von Anolis, die beide eine Ortsbesichtigung durchführten. Zu diesem Zeitpunkt war das gesamte Gebäude aufgrund der Restaurierungsarbeiten in ein Gerüst gehüllt war. Dennoch konnten sie sich ein gutes Bild vom Umfang und den Anforderungen machen, was zur Spezifikation der Divine 160 führte.

Anolis Leuchten(Bild: Louise Stickland)

Die Scheinwerfer wurden aufgrund ihrer Größe, der Qualität der Leistung, der Abdeckung, der Farbmischung – die RGBW-Light-Engine der Divine 160s soll für ein großes Farbspektrumsorgen – und der Zuverlässigkeit ausgewählt. Außerdem passten sie ins Budget und haben eine fünfjährige Garantie. Sie sind an neuen Beleuchtungspositionen installiert, die teilweise ähnlich wie die vorherigen Leuchten um die vier Fassaden des Gebäudes herum angeordnet sind.

Die Zonierungsmöglichkeiten der Divines seien für die flexible Nutzungsweise der Architektur geeignet. Das Gebäude könne sofort in alternative Farben oder Farbschemata verwandelt werden kann, da die Einheiten bei Bedarf in vier separaten Zonen betrieben werden. Jede Divine ist mit einer Abdeckhaube ausgestattet, um den Lichteinfall in den Himmel und die Umgebung zu reduzieren. Eine geschickte Positionierung war erforderlich, um die Abdeckung durch die 17 × Divine 160 zu maximieren, die sich alle in unmittelbarer Nähe des Gebäudes befinden. Sie decken die Dimensionen des Gebäudes gleichmäßig ab.

Nottingham Castle(Bild: Louise Stickland)

Für einige Divine-Einheiten waren maßgeschneiderte Optiken erforderlich, um die Abdeckung zu gewährleisten. Dies gelte vor allem an der Nordfassade, wo die Leuchten, die die Hauptwand beleuchten, auf dem Dach eines niedrigeren Gebäudeteils positioniert sind.

„Anolis war bei der Umsetzung sehr zuvorkommend“, kommentiert Alex und fügt hinzu, dass „die Zusammenarbeit mit dem in der Tschechischen Republik ansässigen Hersteller generell fantastisch“ war.

Die Divine 160s werden über einen Pharos TPC und EXT gesteuert, und das System verfügt über einen kundenspezifischen Touchscreen für die Benutzer innerhalb des Schlosses, auf den das Team von On Events auch aus der Ferne zugreifen kann, ohne vor Ort zu sein.

Nottingham Castle(Bild: Louise Stickland)

Für zusätzliche Flexibilität laufen die Schlosslichter über Art-Net und können mit einem externen Controller verbunden werden, z.B. einem, der ein Konzert- oder Event-Show-Lichtsystem steuert, wodurch sie synchronisiert werden können. Sie können auch mit dem Beleuchtungsschema des nahegelegenen Rathauses für besondere Ereignisse wie Silvester und die jährliche Lichtnacht der Stadt abgeglichen werden.
Die nächtliche Standardeinstellung für die Lichter ist ein leicht warmes Weiß, eine Art Wolfram-Touch, der sich nahtlos in den gelben Sandstein der Wände einfügt.

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