Neues Museum in Berlin eröffnet:

Ars Electronica Solutions macht Welt der Samurai zum interaktiven Erlebnis

Am 6. Mai 2022 hat in Berlin Mitte das Samurai-Museum seine Tore eröffnet, für dessen Inszenierung und Storytelling  Peter Janssen das Team von Ars Electronica Solutions mit an Bord geholt hat. Das Museum soll die Ära der japanischen Samurai zu neuem Leben erwecken: Prächtige Rüstungen, minutiös gearbeiteter Schwertschmuck, Teegeräte, Keramiken und Malerei, ein raumgreifendes Nō-Theater und ein originales, traditionelles Teehaus sind mit dabei.

Samurai Museum Berlin (Bild: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner)

„Es war eine ebenso reizvolle wie herausfordernde Aufgabe, die Menschen und ihre Kultur sichtbar zu machen, die all diese einmaligen Ausstellungsexponate einst hervorgebracht haben“, meint Michael Mondria, Managing Director Ars Electronica Solutions. „Die Besucher:innen sollen ein Stück weit erahnen können, wie das Leben in der Ära der Samurai war.“ Es gibt Stationen, die Informationen anbieten und andere, die einen spielerischen Zugang wählen und auf Interaktion abzielen. Immer wieder werden zudem Berührungspunkte mit unserer Kultur und unserem Weltbild heute herausgearbeitet.

Anzeige

Geschichten über Menschen von einst für Menschen von heute

Obwohl bei der Inszenierung sehr viel Technologie im Spiel ist, trete diese dabei nie in den Mittelpunkt. „Für uns ist Technologie immer nur Mittel zum Zweck“, so Michael Mondria. „Sie hilft uns, Geschichten auf eine Weise zu erzählen, die Menschen berühren und inspirieren soll.“ Physische Exponate, die nicht berührt werden dürfen, können mittels 3D-Scans sehr wohl unter die Lupe genommen werden. Multimediale Installationen zeigen, wie komplex und aufwändig die Herstellung von Schwertklingen damals gewesen ist und verdeutlichen, wie wertvoll diese Waffen sind.

Samurai Museum Berlin(Bild: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner)

Zu den Highlights des Museums zählt ein originales Nō-Theater, das durch projizierte Green-Screen-Aufnahmen von zwei Nō-Darstellerinnen unserer Zeit zum Leben erwacht. „Dass erstmals erlaubt wurde, eine solche Green-Screen-Produktion überhaupt auf einer renommierten Bühne in Tokio/Japan zu produzieren und die Aufnahmen dann auch noch in Berlin im Museum zeigen zu dürfen, macht deutlich, dass Peter Janssen und sein Team wirklich nichts unversucht ließen, um das Samurai-Museum zu etwas ganz Besonderem zu machen“, sagt Chris Bruckmayr, Head of Products & Events bei Ars Electronica Solutions.

Samurai Museum Berlin(Bild: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner)

Auch das originale Teehaus des Museums wird mit Green-Screen-Aufnahmen einer traditionellen japanischen Teezeremonie bespielt. „Darüber hinaus haben wir zwei große interaktive Multimediainstallationen entwickelt, mit denen wir im Stil einer dramaturgischen audiovisuellen Erzählung die Geschichte der japanischen Samurai erzählen sowie den aufwendigen Herstellungsprozess eines Schwertes erklären“, sagt Michael Mondria. Aufgezeigt werden dabei auch weltgeschichtliche Zusammenhänge und Entwicklungen, die zwar außerhalb Japans stattgefunden, die Welt der Samurai aber nachhaltig beeinflusst haben. „In vielerlei Hinsicht war das neue Samurai-Museum Berlin ein sehr herausforderndes, aber deshalb unheimlich lohnendes Projekt für uns“, sagt Michael Mondria. „Allen, die in nächster Zeit mal nach Berlin kommen, empfehle ich wärmstens vorbeizuschauen und in die Welt der Samurai einzutauchen – es ist garantiert ein Erlebnis!“

Samurai Museum Berlin(Bild: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner)

Mehr als dreißig Jahre lang habe der Unternehmer Peter Janssen Artefakte zusammengetragen: „Indem ich meine Sammlung im Samurai Museum Berlin für Besucher:innen jeden Alters und jeder Herkunft öffne, möchte ich meine Begeisterung für die japanische Kultur und Geschichte der Samurai über die Generationen hinweg teilen. Wir verstehen uns als Ort der lebendigen Wissensvermittlung und als Brückenbauer — kulturell, räumlich und zeitlich.“

Samurai Museum Berlin(Bild: Ars Electronica Solutions – MyTrinh Müller-Gardiner)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.