Lichttechnik

Astera Titan Tubes kommen bei Einweihung der Tesla Gigafactory zum Einsatz

Der Licht- und Grafikdesigner Rob Ross hat bei der Einweihungsfeier von Teslas Gigafactory in Texas über 500 Astera Titan Tubes eingesetzt.

Astera Tesla Gigafactory(Bild: JorgPhoto)

Rob und sein Team seien von Stefan Beckman, dem Kreativdirektor der Veranstaltung, und Mark Seed, dem Produzenten, an Bord geholt und mit der Gestaltung eines kreativen Beleuchtungskonzepts für die Umgebungsflächen, einschließlich der Innenräume und der Außenfassade des Gebäudes, beauftragt worden.

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Für die Umsetzung sei mit LD Tom Sutherland und seinem Team von DX7 Design zusammengearbeitet worden; das Team habe die Beleuchtung für die drei Bühnen- und Unterhaltungsbereiche des Cyber Rodeo entworfen.

Fotos, Videos, Begehungen, Pläne und Renderings seien hilfreich gewesen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, erklärte Rob, aber erst als er bei der ersten Besichtigung wirklich in dem Raum gestanden sei, habe er die Größe und das Ausmaß des Gebäudes realisieren können.

„Wir konnten unseren Ideen freien Lauf lassen, was sehr viel Spaß gemacht hat“, so Rob, der daran gedacht habe, die Metallkonstruktionen des Gebäudes als Teil der Installation zu nutzen, um die Form und die Architektur hervorzuheben, aber auch, um sie praktisch für die Beleuchtung zu nutzen. Auch die Titan Tubes kamen mir sofort in den Sinn! Das lag an der Qualität und Leistung des Outputs und — natürlich in einem Raum dieser Größe — an der drahtlosen Steuerung und Bedienung.

Astera Tesla Gigafactory(Bild: JorgPhoto)

Rob verwende häufig Astera Produkte in Designs und Projekten, wobei ihm vor allem die Vielseitigkeit der Astera Produkte zusage.

Die Zeit für den Aufbau des Cyber Rodeo sei angesichts seiner Größe und seines Anspruchs knapp bemessen gewesen, was zum Teil auch daran gelegen habe, dass die Fabrik während der gesamten Bauzeit funktionstüchtig geblieben sei.

Die Titan-Tube-Installation sei ca. 580m lang gewesen und habe 568 Leuchten im gesamten Gebäude umfasst, von denen die meisten magnetisch an den oberen Teilen der Säulen befestigt gewesen seien, die jeweils 12m voneinander entfernt waren.

Astera Tesla Gigafactory(Bild: JorgPhoto)

Dieses „perspektivische Design“ sollte die Größe und Präsenz des Gebäudes verdeutlichen und diesem Tiefe verleihen, wenn sich die Gäste in den verschiedenen Bereichen bewegten.

Dazu gehörten die Hauptbühnen und verschiedene Ausstellungsbereiche, in denen verschiedene Tesla-Fahrzeuge, Fertigungsanlagen, Lackieranlagen und eine Reihe anderer Industrieroboter ausgestellt wurden.

Das Titan-Tube-Design habe es ermöglicht, den gesamten Bereich zu beleuchten und einige Effekte einzubauen.

Mehr als 400 Titan Tubes seien mit Hilfe von Androokie Magnet-Kits an den Stahlsäulen befestigt worden. Weitere Scheinwerfer seien auf dem Boden und an anderen Aussichtspunkten verteilt und mit Astera ART7 Boxen über ein grandMA2 Lichtpult gesteuert worden.

Die Astera-Geräte seien für die Programmierungssitzungen lose mit Stromkabeln versehen worden, wobei die Kabel entlang des Bodens verliefen, die am Morgen der Show entfernt worden seien, so dass diese komplett kabellos gewesen wären.

Astera Tesla Gigafactory(Bild: JorgPhoto)

„Die Lichtqualität ist weich und strukturiert Räume, Menschen und Objekte sehr schön. Sie sind klein, handlich und extrem mobil. Die Farbmischung ist hervorragend und sie können absolut überall angebracht werden“, so Rob.

Rob Ross Designs besitze eine Reihe von Titan-Röhren sowie die kleineren Helios-Röhren und die größeren Hyperion, die alle die gleiche Titan-LED-Engine verwenden. Diese hätten jedoch nicht für den Cyber Rodeo gereicht, so dass die meisten Einheiten von Wireless Film Lights geliefert worden seien und der Auftragnehmer für Bühnenbeleuchtung, 4Wall, eingesprungen sei, um die verbleibende Anzahl auszugleichen. Rob und sein Team lieferten auch etwa 100 ihrer eigenen Astera AX5 TriplePARs und 24×AX3 LightDrop.

Die Titan Tubes seien auch in die Lichtsteuerungskonsolen des DX7 Design-Teams programmiert worden, so dass sie in bestimmten Momenten in die Bühnenbeleuchtung integriert werden konnten.

Rob fasst zusammen: „Wir hatten alle eine wirklich tolle Erfahrung bei diesem Projekt. Es hat sehr viel Spaß gemacht, an einem so großen Raum zu arbeiten und eine so erstaunliche neue Tesla-Technologie kennenzulernen! Besonders gut gefallen haben mir die Teamarbeit und die Synergien zwischen den verschiedenen Abteilungen, Disziplinen und allen Beteiligten, die unermüdlich daran gearbeitet haben, das Projekt zu verwirklichen […].“

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