Dortmund

Culturespaces eröffnet Zentrum für immersive Kunst

Culturespaces eröffnet in Dortmund sein erstes Zentrum für digitale Kunst in Deutschland. Am Samstag, 28. Januar 2023 findet Premiere für „Phoenix des Lumières“ statt. Die Location befindet sich in einer ehemaligen Gasgebläsehalle.

Phoenix des Lumières Erlebniswelten des Malers Gustav Klimt
Die Erlebniswelten des Malers Gustav Klimt bilden den Auftakt von „Phoenix des Lumières“ (Bild: Culturespaces/Els Zwerink)

„Phoenix des Lumières“ wird gezeigt in einer Halle aus dem 19. Jahrhundert, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Gasgebläsehalle für die Hochöfen des Stahlwerks Phoenix-West genutzt wurde. Sie bietet mit ihren 13m hohen Wänden und einer Fläche von 3.000m² die räumlichen Voraussetzungen für das Projekt. Für das Raum- und Klang-Erlebnis auf über 2.000m² Fläche sorgen rund 110 Videoprojektoren, 28 Lautsprecher und 10 Subwoofer, die die Bilder und Werke der Künstler:innen auf 5.600m² Projektionsfläche werfen. Neben der Ausstellungshalle mit Pavillons gibt es für die Besucher:innen auch Bildungsbereiche und einen Selfie-Raum zu erkunden.

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Das neue Zentrum für digitale Kunst ist auf Dauer angelegt, die Künstler:innen, deren Werke und ihre immersiven Welten wechseln in Abständen von bis zu einem Jahr. Tickets für „Phoenix des Lumières“ können online ab November 2022 erworben werden. Den Auftakt zur Eröffnung von „Phoenix des Lumières“ in Dortmund bilden die Erlebniswelten aus einem Jahrhundert Wiener Malerei mit Werken von Gustav Klimt (1862-1918) und des Malers und Architekten Friedensreich Hundertwasser (1928-2000).

Bruno Monnier, Präsident und Gründer von Culturespaces: „Wir freuen uns darauf, ‚Phoenix des Lumières‘ nach Nordrhein-Westfalen und nach Dortmund zu bringen. Unser Wunsch ist es, damit einen Teil zur Entwicklung der Stadt Dortmund und zur Entwicklung der gesamten Region beizutragen. Ziel ist es, eine Strahlkraft zu entwickeln, die weit über das Ruhrgebiet hinausweist.“

Phoenix-des-Lumières-Location, Gasgebläsehalle Dortmund von oben
Location für „Phoenix des Lumières“ – eine Gasgebläsehalle aus dem 19. Jahrhundert in Dortmund (Bild: Culturespaces/Gregor Winert)

Die Ausstellungen

Gustav Klimt

Ein Jahrhundert Wiener Malerei erleben, die Werke von Gustav Klimt (1862-1918) und seiner Nachfolger mit Emotionen verknüpfen, umgeben von einer Fülle von Porträts, Landschaften, Akten, Farben und Goldtönen – das sei das Konzept von „Phoenix des Lumières“. Die Besucher:innen können sich Werke wie Klimts „Der Kuss“ großformatig anschauen. Kreiert haben dieses immersive Kunst-Erlebnis Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto und Massimiliano Siccardi, die musikalische Untermalung stammt von Luca Longobardi verantwortlich für das Design von Grafik und Animation zeichnet Cutback Production: Culturespaces Digital®.

Friedensreich Hundertwasser

Die Ausstellung „Hundertwasser: Auf den Spuren der Wiener Secession“ soll die Besucher:innen in das Werk des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) eintauchen lassen. Seine Gemälde und architektonischen Werke seien von einem tiefen Respekt vor Mensch und Natur geprägt. Die Ausstellung wurde von Gianfranco Iannuzzi, Renato Gatto und Massimiliano Siccardi konzipiert, das Design für Grafik und Animation kommt von Cutback Production: Culturespaces Digital®.

Journey

Die Ausstellung „Journey“ führt in die Welt der zeitgenössischen Kunst. In der „Journey“ können sich die Besucher:innen auf eine digitale Reise zur Erforschung der Entstehung von Photonen begeben. Dabei begleiten sie den Weg der Photonen durch die einzelnen Schichten des menschlichen Auges: Von der Iris, durch den Glaskörper, weiter über den Sehnerv, bis sie schließlich die Neuronen erreichen und in elektrische Signale umgewandelt werden. „Journey“ visualisiere den Umwandlungsprozess der Photonen in eine Energieform, um so vom Gehirn wahrgenommen werden zu können. Das Konzept und Design der Ausstellung stammen von Nohlab und wurden von Culturespaces Digital® produziert.

„Journey“-Ausstellung in Dortmund
Die „Journey“ ist experimentelle Reise zur Erforschung der Entstehung von Photonen. (Bild: Culturespaces/Marijin van Laerhoven)

Culturespaces eröffnete mit „Atelier des Lumières“ das erste immersive Zentrum seiner Art in Paris im Jahr 2018. Seitdem kann man dort die digitalisierten Kunstwerke von Vincent van Gogh, Claude Monet, Gustav Klimt und Salvador Dalí betrachten und in die immersiven Erlebniswelten eintauchen. Aufgrund der Resonanz baute Culturespaces sein Angebot national und international aus und ist seit 2022 auch an Standorten wie Amsterdam (Fabrique des Lumières), New York (Hall des Lumières) und Seoul (Théâtre des Lumières) vertreten. Mit Dortmund und dem auf Dauer angelegten Zentrum für immersive Kunst „Phoenix des Lumières“ kommt Culturespaces Anfang 2023 erstmals als nach Deutschland.

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