Case Study

Extron vernetzt E-Sport-Labor der Indiana State University

Die Indiana State University (ISU) hat eine Lounge in der Jones Hall zu einem E-Sport-Labor umgebaut. Für die Verteilung und Steuerung der Signale setzt die Hochschule auf AV-Technik von Extron. Herzstück ist die Präsentationskreuzschiene DTP CrossPoint 108 4K.

E-Sport-Labor der Indiana State University mit Reihen von Gaming-PCs, Monitoren mit „Indiana State Esports“-Logo, Gaming-Stühlen und wandmontierten Displays(Bild: Extron)

Die ISU in Terre Haute entschied sich 2023, einen eigenen Bereich für E-Sport-Wettbewerbe und Freizeitgaming einzurichten, nachdem das Interesse der Studenten am Gaming deutlich gestiegen war. Der Raum musste dafür angepasst werden, unter anderem durch eine modernisierte AV- und Netzwerkinfrastruktur sowie eine neue Klimaanlage.

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Heute stehen dort 25 Gaming-PCs, drei Spielkonsolen, ein Produktionsarbeitsplatz für Streaming und Broadcasting sowie rollstuhlgerechte Arbeitsplätze zur Verfügung. Ein Kartenzugangssystem liefert Daten zur Nutzung und Auslastung des Labors.

Kreuzschiene als zentrale Schaltstelle

Die Videosignale der Gaming-Stationen, des Coaching-Bereichs und der Shoutcaster-Kabine laufen über die DTP CrossPoint 108 4K. Sie vereint HDMI-Umschaltung, Skalierung, Steuerung und Audio-DSP in einem Gehäuse.

Für längere Strecken kommen Sender und Empfänger vom Typ DTP HDMI 4K 230 zum Einsatz. Sie verteilen die Signale an großformatige Displays und Projektionssysteme im Raum. Quellen lassen sich so flexibel auf jedes Display routen, sowohl bei Wettbewerben als auch bei Live-Events.

Im Audiobereich ergänzen der Matrixprozessor DMP 64 Plus C mit Echounterdrückung, der Vierkanal-Verstärker XPA U 1004 und Deckenlautsprecher vom Typ FF 220T die Installation.

Bedient wird das System über das 10-Zoll-Touchpanel TLP Pro 1025T zur Tischmontage. Es arbeitet mit dem in die Kreuzschiene integrierten Steuerungsprozessor IPCP Pro 360Q xi zusammen. Nutzer verwalten darüber Quellen, Routing und Raumvoreinstellungen.

„Man startet das Extron-System und die Grundeinstellungen für den Raum sind bereits eingerichtet“, erläutert Nick Aballi, Distance Learning Technology Specialist an der ISU. Anschließend wähle man die gewünschten Quellen aus, die Umschaltung übernehme das System automatisch.

Bewährte Technik auf dem Campus

Ausschlaggebend für die Wahl von Extron waren laut ISU vor allem Skalierbarkeit und Bedienfreundlichkeit. Zudem war die Technik bereits in anderen Veranstaltungsräumen der Hochschule im Einsatz. Das habe Programmierung und Support vereinfacht und die Integration beschleunigt.

Nick Aballi betont, die Produkte machten seine Arbeit deutlich einfacher. Zugleich stellten sie sicher, dass Anwender mit unterschiedlichen Vorkenntnissen das System problemlos nutzen könnten.

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