Lichttechnik

JDC 1 und Impression X4 Bar 20 sorgen bei Dermot Kennedy für „Better Days“

Produktionsdesigner Owen Pritchard-Smith hat kürzlich mehrere Impression X4 Bar 20 und JDC1 Hybrid-Strobes von GLP bei einer Reihe von Shows im Rahmen von Dermot Kennedys „Better Days“ Tour eingesetzt. 

Dermot Kennedy 1(Bild: Ethan Weatherby)

„Zwei der Ally-Pally-Shows waren verschobene Termine aus dem Vorjahr, ein dritter Termin kam neu hinzu“, erklärt er. „Wir haben auch Shows in Manchester, Glasgow, Belfast sowie auf einigen Festivals gespielt,“ so Pritchard-Smith.

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Pritchard-Smith kehrte zu derselben erfolgreichen Kombination zurück, die er schon bei der erstmaligen Zusammenarbeit mit dem Künstler vor drei Jahren ausprobiert hatte. Die GLP-Scheinwerfer bildeten erneut den „absoluten Kern“ eines speziell für Ally Pally erweiterten Riggs. In Zusammenarbeit mit Kreativdirektor Richard Sloan und Produzent Peter Abbott wollte Pritchard-Smith eine Show gestalten, die „bruchstückhaft und beunruhigend, aber auch perfekt und schön“ sein sollte.

Dermot Kennedy 2(Bild: Ethan Weatherby)

Die Entscheidung, Videoinhalte aus der Show zu streichen, hatte eine Lücke hinterlassen, die gefüllt werden musste. So griff er auf die X4 Bars zurück, um gestaffelte Pods zu schaffen, die die LED-Wand auf der Bühne ersetzten. „Die harten Linien und Kanten der X4 Bar Pods sowie ihre Fähigkeit, weiche und gleichmäßige Farbverläufe zu erzeugen, ermöglichten eine extrem abwechslungsreiche Show“, erklärt der Designer.

„Die Vielseitigkeit der Bars ermöglichte eine breite Palette von Looks – vom engen Fokus auf Dermot in flackernden Beams bis hin zu bühnenweiten Effekten. Durch das Herauszoomen der Bars konnten sie auch selbst ‚Inhalt‘ werden, indem sie pixelgenaue Looks und Effekte kreierten, die die Musik verstärkten.“

Dermot Kennedy 3(Bild: Ethan Weatherby)

Für diesen Ansatz setzte er 45 Impression X4 Bar 20 und 18 JDC1 für die allgemeinen Shows der Tournee ein. Bei den Ally Pally-Shows kam allerdings das erweiterte Tour-Paket mit 87 X4 Bar 20 und 40 JDC1 zum Einsatz. Der größte Teil der X4 Bars wurde in den Pods für Animationen und Effekte eingesetzt, der Rest diente als Hinter-, Seiten- und Fußlicht rund um Dermot auf einigen seiner Bühnenpositionen. Die JDC1 wurden als Kombination aus Backwash und Blinder verwendet und lieferten neben Grundfarben auch Stroboskop-Effekte.

Owen Pritchard-Smith hat sich von Anfang an für GLP-Scheinwerfer entschieden. „Sie haben immer eine großartige Funktionalität, sind robust genug für Tourneen und bieten eine unglaubliche Farbe und Leistung […]“, bestätigt er.

Zusätzlich zu seiner Rolle als Designer fungierte Pritchard-Smith auch als Programmierer und Operator (an einer grandMA3 Full Size). Matt Kemp von Quantum Creative half bei der Vorprogrammierung und der Implementierung der Ally-Pally-Ergänzungen in die Tournee-Show. „Während die X4 Bar 20 alle im Einzelpixelmodus gesteuert wurden, kam der JDC1 eher wegen seiner exzellenten Wash- und Strobe-Funktionen zum Einsatz“, sagt der Designer. „Deshalb belasse ich sie in einem Basis-Modus. Layouts und ein gutes Management sind für ein Rigg voller Pixel unerlässlich!“

Dermot Kennedy 4(Bild: Ethan Weatherby)

„Ich hatte ein paar Herausforderungen, aber es macht sehr viel Spaß, die Scheinwerfer zu programmieren. Ich hatte einige interessante Überlagerungen geplant, um die gewünschten Effekte zu erzeugen, und die X4 Bars haben das problemlos geschafft. Der schnelle Tilt ermöglicht sehr schnelle Reaktionen und das funktionierte prima.“

Einmal mehr wandte sich Owen Pritchard-Smith an seinen Lieferanten Christie Lites. „Ich arbeite immer mit Christie Lites, wenn es möglich ist. Ihre Begeisterung und ihr Engagement für das Endergebnis sind unübertroffen, und sie bemühen sich stets darum, dass der Lagerbestand mit den sich entwickelnden Bedürfnissen der Designer Schritt hält.“

Besonders Andy Strachan lobt er: „Andy war vom ersten Tag an unglaublich. Wir haben mehrere Versionen des Entwurfs durchgespielt, und er stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Christie half uns auch dabei, das Pod-Rigging-System zu entwerfen und zu bauen, was mir eine Menge Arbeit abnahm und wirklich dazu beitrug, den Look zu erreichen.“

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