Virtuelle Studioumgebung

MMC Studios und ETC Europe nutzen ROE Visual für Live-Demo

Die Kooperationspartner MMC Studios, LAVAlabs Moving Images und Entertainment Technology Concepts präsentierten am 30. und 31. Juli ihren Virtual Production Showcase auf der Soundstage 32 von MMC in Köln. Das Virtual Production Set mit LED-Panelen von ROE Visuals bietet eine dynamische Kulisse für eine Vielzahl von Produktionen, z.B. Serien, Filme, Unterhaltungsshows, Firmenveranstaltungen, virtuelle Events.

(Bild: MMC Studios / Hans-Jörg Seibold)

Als Full-Service-Veranstalter bietet Entertainment Technology Concepts (ETC-Europe) Lösungen für Messen, Film- und TV-Produktionen, Konzerte und Bühnenveranstaltungen. Da der Veranstaltungssektor derzeit vor einer Vollbremsung steht, stellte ETC-Europe eine steigende Nachfrage nach alternativen Lösungen fest, wie z. B die virtuelle Produktion von Veranstaltungen oder die Verwendung virtueller Hintergründe für Film- und Rundfunkproduktionen.

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MMC Studios betreibt mit dem Coloneum in Köln laut eigener Aussage eine der größten und modernsten TV- und Filmstudioeinrichtungen Europas. Durch die Studioinfrastruktur und moderne Produktions- und Postproduktionstechnologien sei die MMC Studios Köln GmbH nach eigener Aussage der führende Full-Service-Anbieter für Unterhaltungsshows, TV-Serien und Filmproduktionen in Deutschland.

(Bild: MMC Studios / Hans-Jörg Seibold)

Die digitalen Inhalte wurden von LAVAlabs bereitgestellt, einem multidisziplinären Animations- und Kreativstudio mit Sitz in Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt. Ihre Crew aus kreativen und schöpferischen Profis, VFX-Künstlern und Produzenten glaubt an handwerkliche Arbeit auf hohem Niveau. Sie haben mehr als acht Jahren Erfahrung in der Erstellung von visuellen Effekten, einschließlich CGI, Farbgradierung und Finishing für Filme.

„Eine Reihe von kreativen und technologischen Aspekten kommen zusammen, um diese Art von Produktionen zu inszenieren, es ist nicht etwas, das man einfach aus dem Regal nimmt. Bei ETC-Europe verfügen wir über spezielles internes Fachwissen, um alle wichtigen technologischen Komponenten zusammenzubringen“, kommentiert Alexander Klaus, Geschäftsführer von ETC-Europe. „Mit unseren Partnern in diesem Projekt wollten wir sowohl die Kunden über die Möglichkeiten informieren, die eine virtuelle Produktion schaffen kann, als auch das Bewusstsein für die technologische Komplexität schärfen, wenn alle Aspekte wie Inhalt, Tracking, LED, Beleuchtung, Kamera und Streaming zusammenkommen“.

(Bild: MMC Studios / Hans-Jörg Seibold)

„Die MMC Studios sind der Hot Spot für jede Art von Bewegtbildproduktion in Deutschland, daher schien es uns am besten, eine Real-Life-Demo in unseren Kölner Studios zu organisieren, mit einem kompletten Set-up aller beteiligten Komponenten und einer Schauspielerin, die am Set mitspielt“, kommentiert Jens Wolf, Geschäftsführer der MMC Studios. „Die Partnerschaft mit ETC-Europe für diese Veranstaltung war für uns ein logischer Schritt. Wo wir den Veranstaltungsort, die Studioinfrastruktur und die Produktionswerkzeuge zur Verfügung stellen konnten, brachte ETC-Europe die gesamte technische Ausrüstung und erfahrene Techniker ein“.

„Für dieses Set-Up haben wir das verwendet, was wir normalerweise für unsere Kunden verwenden oder ihnen empfehlen würden. Es handelt sich um Geräte und Software, mit denen wir vertraut sind und auf deren Leistungsfähigkeit wir vertrauen“, fährt Klaus fort.

„Wir haben eine langjährige Beziehung zu ROE Visual und wissen, dass ihre Produkte eine sehr stabile und herausragende Leistung haben. Das ist genau das, was man in der komplizierten Umgebung eines virtuellen Produktionsraums braucht. ROE Visual hat uns auch sehr unterstützt, wenn es darum geht, die richtigen Einstellungen zwischen dem LED-Bildschirm, dem Prozessor und den Kameraeinstellungen vorzunehmen. Es ist sehr wichtig, genau das Richtige zu tun, und die Unterstützung und das Wissen des LED-Lieferanten ist von größter Wichtigkeit.

Die Verwendung eines virtuellen Hintergrunds kann nicht nur die Kosten für Dreharbeiten vor Ort und die Zeit für die Postproduktion reduzieren, sondern auch die Leistung der beteiligten Akteure steigern, wie die Schauspielerin Neshe Demir erklärt: „Man befindet sich direkt in der richtigen Umgebung, die in der Szene dargestellt wird, so dass man sie nicht visualisieren muss. Ich konnte spüren, dass meine Körperbewegungen auf die gezeigte Umgebung reagierten, was die Schauspielerei viel natürlicher und einfacher machte“.

(Bild: MMC Studios / Hans-Jörg Seibold)

Für das Set in den MMC-Studios wurde für die Aufnahmen vor der Kamera eine 96 m² große Rückwand aus 416 ROE Visual Diamond DM2.6 LED-Panels verwendet, die einen feinen Pixelabstand erforderte. Um die größeren Gegenstände in eine virtuelle Welt zu bringen, wurde eine Leinwand von fast 22 × 10 Metern, bestehend aus 288 ROE Visual Carbon CB5 Panels, verwendet.

Zusätzliche dynamische Beleuchtung und Reflexionen wurden mit einer geflogenen LED-Decke aus 45 Panels der Carbon Serie CB5 erzeugt, was den Grad der Genauigkeit und des Realismus erhöhte.

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