Visualisierung mit 17 LCD-Displays der Christie Ultra Serie am Institut für Holztechnologie

Videowand geht Symbiose mit Holz und Licht ein

Als weltweit agierende Forschungseinrichtung unterstützt das in Dresden ansässige Institut für Holztechnologie (IHD) die Holzwirtschaft sowie flankierende Bereiche bei ihren Innovationen. Holz spielt auch im großem Vortragssaal des neuen IHD-Konferenzzentrums gestalterisch eine tragende Rolle. Die warme Ausstrahlung des Raumes mit seinem ungewöhnlichen Querschnitt wird durch das Tageslicht und der gewölbten Decke aus Fichtenhölzern erzielt. Bei Präsentationen sorgt eine Bildwand aus 4×4 Displays für die Visualisierung der vielfältigen Inhalte, die zusätzlich im Foyer auf einem LC-Display ausgespielt werden.

(Bild: IHD/Christie)

Im Konferenzsaal fällt sofort die extravagante Gewölbekonstruktion aus vier kreuzweise in Rautenform übereinander gelegten Fichtenbrettern auf, die den insgesamt 13 m breiten Vortragssaal dominiert. „Unser Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der für alle Arten von Veranstaltungen nutzbar ist, von der Fachkonferenz über die Hausmesse bis hin zu Firmenveranstaltungen oder privaten Feierlichkeiten“, erläutert Thomas Hupfer, IT-Leiter und DS-Koordinator am IHD. So vielseitig wie die Nutzungsarten sind auch die Inhalte, die über die 4×4-Splitwand im Saal und ein Display im Foyer ausgespielt werden: „Von Präsentationen bis zum Hochzeitsvideo kann so gut wie alles dabei sein“, so Hupfer.

Die Helligkeit und fehlende Verdunklungsmöglichkeiten haben aber auch Nachteile bei Präsentationen. Obwohl die Fenster nach Norden gehen, fällt sehr viel Licht auf die äußeren Stuhlreihen. Um eine optimale Lesbarkeit der Inhalte auf der Display-Wand zu gewährleisten, war u. a. eine hohe Abbildungsschärfe erforderlich. Außerdem musste die Möglichkeit der Farbkalibrierung gegeben sein. Bei der Umsetzung der Visualisierungstechnik entschied man sich für 17 FHD552-X LCD-Displays von Christie mit einer Bildschirmdiagonale von je 55“, die von der Matec GmbH, einem Spezialisten für hochwertige Präsentationslösungen, geliefert und installiert wurden. Die Displays der Christie Ultra Serie bieten einen schmalem Rahmen (3,7 mm kombiniert), Full-HD-Auflösung, sowie LED-Hintergrundbeleuchtung.

Gerade bei kleineren Konferenzräumen setzt man daher vermehrt auf großformatige Displays. „Eine Displaylösung bietet den Vorteil, dass sie wartungsärmer und kostengünstiger ist als eine Projektionslösung, da etwa Lampen- oder Filtertausch wegfallen“, erläutert Uwe Hille, Projektverantwortlicher bei Matec. Zudem habe man ein brillantes Bild und eine einfache Montage. Ein weiteres Plus biete die Möglichkeit, interaktive Anwendungen einzubinden. Hupfer: „Wir haben uns vor Projektbeginn viele Display-Installationen im Großraum Dresden angeschaut und die 55“ Displays der Christie Ultra Serie waren einfach für unsere Zwecke am besten geeignet. Daher haben wir uns für die Installation entschieden, obwohl es für uns das erste Mal ist, dass wir Geräte von Christie einsetzen.“ Ein entscheidendes Kriterium war zum Beispiel, dass die Displaystege nicht das Gesamtbild stören und sehr schmal sind.“ Da der Raum zudem mehrmals die Woche – im Idealfall täglich – genutzt werden soll, mussten die Displays für den Dauerbetrieb geeignet sein und wenig Wartungsaufwand benötigen.

Nach den ersten Erfahrungen mit dem Vortragssaal resümiert Thomas Hupfer: „Im Frühjahr und Herbst sind immer besonders viele Veranstaltungen geplant. Man kann sagen, dass etwa alle vier Wochen eine Großveranstaltung mit mehreren 100 Leuten bei uns im Haus stattfinden“. Dabei dient der Konferenzraum nicht nur für externe Veranstaltungen, sondern ist auch für interne Zwecke wie Meetings im Einsatz. Insgesamt wird er aktuell etwa zwei bis drei Mal pro Woche genutzt.

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