Wahlen im November

GWA-Präsident Benjamin Minack tritt nicht erneut an

GWA-Präsident Benjamin Minack will bei den Vorstandswahlen im November nicht erneut antreten. Der Gründer und CEO der Agenturgruppe ressourcenmangel möchte den Posten nach insgesamt sechs Jahren im Vorstand und davon zwei Legislaturperioden als Präsident zur Verfügung stellen.

Benjamin Minack
GWA-Präsident Benjamin Minack tritt im November nicht wieder an (Bild: GWA)

Benjamin Minack: „Der Verband als Bündnis vielfältiger Agenturen ist dank des Einsatzes des gesamten Vorstands sowie der Geschäftsstelle so schlagkräftig, divers und attraktiv wie niemals zuvor. Und es ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, dem Team der Geschäftsstelle und meinen Vorstandskolleg:innen für die tolle und fruchtbare Zusammenarbeit zu danken. Die gewachsene Verantwortung jetzt in andere Hände abzugeben, ist genau der richtige Zeitpunkt. Auf mich warten außerhalb des Verbands andere Aufgaben, die mich zukünftig zu 100 Prozent fordern.“

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In der Zeit von Minacks Präsidentschaft ist der GWA stark gewachsen und der Verband konnte die Mitgliederzahl auf 131 steigern. 50 Agenturen sind in seiner Amtszeit neu eingetreten. Dabei ist der Verband auch diverser geworden. Es sind PR-, Media-, Influencer-Marketing-, Event-, Design- und zahlreiche andere Spezialagenturen eingetreten. Minack: „Ich bin mit dem Ziel angetreten, den Verband zu öffnen, mit größerer Vielfalt zu wachsen und ihn die heutige Branchenrealität noch stärker repräsentieren zu lassen. Da haben wir bereits viel erreicht, auch wenn dieser Prozess in einer sich permanent wandelnden Branche niemals gänzlich beendet sein wird.“

Mehr Gehör im politischen Berlin und wichtige Initiativen

Der GWA habe in der Amtszeit Minacks zudem seine politische Arbeit in Berlin intensiviert und sei hier im Sinne der Mitglieder zu wichtigen Themen und Gesetzgebungsverfahren angehört worden. Außerdem startete und intensivierte der Verband Initiativen in den Bereichen Weiterentwicklung des Agenturen-Geschäftsmodells, Diversity und Gleichstellung und forcierte den Austausch der Agenturen untereinander. Ein besonderes Anliegen sei Benjamin Minack ferner das Thema Nachwuchs gewesen. Hier seien Kooperationen mit Hochschulen und Kontakte zu 40 Professor:innen initiiert, ein Azubi-Programm gestartet, die Eventreihe „Kickstart“ für Studierende sowie jetzt ein U30-Beirat aus der Taufe gehoben worden. Auch hätte die Bedeutung des Aushängeschilds und Effektivitäts-Awards Effie Germany weiter gesteigert werden können. Nie zuvor habe es so viele Einreichungen gegeben wie in den Jahren 2020 und 2021. Insbesondere gehe auch die Initiative zur richtigen Agenturauswahl auf Minack zurück. Zum Beispiel sind die Webseite www.die-richtige-agentur.de, eine Konferenz zusammen mit dem Handelsblatt, die Überarbeitung des GWA-Jahrbuchs und zahlreiche Ratgeber- und Inspirationsformate Teil dieser Initiative gewesen.

In den vergangenen 18 Monaten war der Verband dann aufgrund der Pandemie besonders gefordert. Um Agenturen in schwieriger Zeit zu unterstützen, habe der GWA Austausch-, Support- und Beratungsangebote hochgefahren und sich zudem auch für Nichtmitglieder geöffnet. Rund 500 Agenturen akkreditierten sich, um von den Angeboten des GWA kostenfrei zu profitieren. Innerhalb von zwölf Monaten zählte der GWA mehr als 2.000 Anmeldungen zu coronaspezifischen Beratungsveranstaltungen. In dieser Zeit habe der GWA unter Führung von Minack im politischen Berlin auch um Unterstützung für die deutsche Agenturbranche geworben.

Larissa Pohl
Larissa Pohl zur Kandidatur bereit (Bild: GWA)

Larissa Pohl zur Kandidatur bereit

Larissa Pohl, Vizepräsidentin des GWA: „Benjamin ist für den GWA ein Glücksfall gewesen. Er hat den Verband erfrischt und aufgefrischt. Und dafür sind ihm Vorstand und Mitglieder dankbar!“ Benjamin Minack hat Larissa Pohl bereits gebeten, sich um das Amt der Präsidentin und damit seine Nachfolge zu bewerben. „Larissa ist eine der profiliertesten Akteur:innen unserer Branche. Vor ihrer integrativen Leistungsfähigkeit und analytischen Kraft habe ich viel Respekt. Ihre tiefe Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge unseres Geschäfts und ihre Ideen zur Zukunft der Agenturen machen sie zu einer besonderen Impulsgeberin. Als Vizepräsidentin ist sie bereits treibende Kraft im Vorstand und im gesamten GWA gewesen. Larissa ist nach meiner festen Überzeugung daher genau die richtige Persönlichkeit, dem GWA weiter Profil zu geben, ihn zu repräsentieren und gemeinsam mit dem gesamten Vorstand weiterzuentwickeln“, so Benjamin Minack. Larissa Pohl hat dem Vorstand bereits ihre Bereitschaft mitgeteilt, im November zu kandidieren.

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