Bosch Zutrittskontrolle mit mehr Bedienerkomfort

(Bild: Bosch)

Die Zutrittskontrollsoftware Access Professional Edition (APE) von Bosch bietet in der neuen Version APE 3.7 nun Funktionen wie Sammelplätze für Notfallsituationen und die personalisierte Kontrolle der Dauerfreigabe sowie VIP-Funktionen. Als weitere neue Features nennt Bosch die einfachere Verwaltung von Zutrittsrechten und Nutzerdaten zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union.

Zudem verspricht die Version ein einfacheres und schnelleres Einrichten von Sammelplätzen, an denen sich Mitarbeiter bei Notfällen durch Zeigen ihrer Karte als unversehrt melden können. Hierzu genügt die Installation eines Bosch Lesegeräts an einem sicheren Ort (dem Sammelplatz) außerhalb des Gebäudes. Über APE erhalten Systembediener in Echtzeit einen Überblick über die Evakuierungsmaßnahmen und können entsprechend eingreifen, wenn sich Mitarbeiter noch im Gebäude aufhalten. Die neue Funktion erlaubt im Notfall dem Sicherheitspersonal, gezielte Rettungsmaßnahmen durchzuführen und so im Ernstfall Menschenleben zu retten.

Auch in Sachen Personalisierung bietet die APE 3.7 neue Funktionen wie eine VIP-Funktion, die eine Vielzahl von leicht programmierbaren Varianten ermöglicht. Bestimmten Ausweisinhabern kann ein persönliches Ausgangssignal zugeordnet werden, das spezifische Funktionen auslöst. Öffnet etwa der Vorstandsvorsitzende eines Unternehmens mit seiner Karte am Lesegerät eine Tür, zeigt das System die passende Begrüßung an, ruft automatisch einen Aufzug oder spielt besondere Audiosignale.

Es werden zudem spezielle Situationen in Unternehmen oder Institutionen berücksichtigt, in denen eine bestimmte Tür permanent geöffnet zu halten, z. B. Veranstaltungen, bei denen Gäste ohne Vorzeigen ihrer Ausweise eine Tür passieren dürfen. Die neue Version von APE erleichtert das Aktivieren und Deaktivieren der Dauerfreigabe: Autorisierte Nutzer müssen dazu lediglich ihre Karte am Lesegerät vorzeigen sowie einen PIN eingeben.

Damit Systembediener sicherstellen können, dass nur berechtigte Personen Zutritt zu Gebäuden und Räumen haben, können sie sich Karteninhaber und deren Berechtigungen ab Version 3.7 nach speziellen Kriterien anzeigen lassen. So ist es beispielsweise möglich, Personen nach dem Datum ihres letzten Betretens eines Gebäudes zu filtern und die angezeigten Ausweisinhaber – wenn nötig – auf einmal aus dem System zu entfernen. Um zu vermeiden, dass versehentlich Systembediener gelöscht werden, erscheinen deren Namen nicht in der Listenansicht.

Zur Einhaltung der DSGVO schützt Software Nutzerdaten durch Beschränkung der Zugriffsrechte auf ausgewählte Personen, die vom Systemadministrator festzulegen sind. Weiterhin können Systemadministratoren auf Anfrage sämtliche gespeicherten Nutzerdaten ausdrucken. Alle Nutzerdaten inklusive des Fotos werden in der neuen Version bei Kontolöschung automatisch vernichtet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: