Video-Software

Disguise veröffentlicht r17.3

Mit dem Launch der Software r17.3 möchte disguise Workflows und Effizienz verbessern. Neue Features sind Indirections, Multi-Layer Editing, Object Assignment Hotkey, der Crossfaded Loop Section Mode, sowie Fehlerkorrekturen und kleinere Anpassungen für die User Experience.

(Bild: disguise)

Hauptbestandteil des Releases ist die Einführung der Indirections, die laut disguise für mehr Flexibilität beim Wechsel von Keyframe Objects sorgen sollen. Nutzen können nun Keyframe Objects wie Mappings, Videoclips, Texturen und Einstellungen remote mit Third-Party Protokollen wie OSC, DMX oder API ändern.

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Diese Eigenschaft soll Workflows im eSport erleichtern, in dem auf das Gameplay visuell reagiert werden kann.

Durch das Multi Layer Editing können gemeinsame Parameter für verschiedene Layer gesetzt werden, was ebenfalls Arbeitsweisen vereinfachen und responsiver für eventuelles Feedback machen soll.

Wyatt Bartel, Senior Technical Director bei Lux Machine konnte die Software bereits nutzen: „Noch nie habe ich nicht versucht, zwei Dinge auf einmal auszuwählen. Das neue Release soll Frustrationen on site beenden und für bessere Beziehungen zu der Regie sorgen. Wenn Zeit essentiell ist, dann hat das großen Einfluss auf die richtige Welt.“

Durch Object Assignment Hotkey können individuelle Keyboard Shortcuts speziellen Objekten zugeordnet werden. Das soll den Workflow innerhalb der Produktion optimieren.
„Object Assignment Hotkeys ergänzen die eh schon mächtige Hotkey-Liste von disguise – je seltener meine Finger die Tastatur verlassen, desto besser“, fügt Wyatt hinzu.

Die Implementierung des Reference Point Manager soll es Nutzern erlauben, unterschiedliche Projektoren zu verwalten und die verschiedenen Kalibrierungen einzusehen. Dadurch soll das Muten, Unmuten und das Festsetzen von Punkten einfacher werden.

In der Post-Produktion soll das Feature „Crossfaded Loop Section Mode“ Zeit einsparen. Dadurch kann das Loopen von Medien gesteuert werden, ohne dass der komplette Clip abgespielt werden muss.

Weitere Features sind:
• NDI SDK Update auf Version 4.5
• Pausieren des Playback eines Notch Block
• Import und Export von Feed Maps
• Dither Parameter im Gradient Texture Tool sollen Banding reduzieren
• Alt-Drag im Feed Mapping Editor
• Klicken eines Tags oder einer Notiz führt zum Frame, in dem der Tag gesetzt wurde
• Manager kann auf ein Template Project

Disguise r17.3 kann auf der Homepage von disguise heruntergeladen werden.

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