Drohnen automatisch detektieren und abwehren

Drone Tracker mit integriertem Störsender

Dedrone, der weltweite Marktführer für Drohnen-Detektion, hat einen Störsender zur Abwehr ziviler Drohnen in sein Drohnen-Warnsystem integriert: Der Jammer der Firma HP Wüst aus Norddeutschland wird bei einem Drohnen-Alarm automatisch aktiviert und stoppt heranfliegende Fluggeräte mit Störsignalen.

Drone vor blauem Himmel
Dedrone
Sobald der Drone Tracker eine Drone erkannt hat, wird der Jammer aktiviert.

„Unsere Kernkompetenz ist die frühzeitige, zuverlässige Detektion ziviler Drohnen“, sagt Dedrone-CEO Jörg Lamprecht, „aber insbesondere unsere Kunden aus dem Regierungsbereich haben immer wieder nach einer Technologie gefragt, mit der sie identifizierte Drohnen aktiv abwehren können. Mit der Integration des Jammers in unsere Plattform bieten wir ihnen jetzt eine automatisierte, effektive Gesamtlösung.“

Sobald der mit verschiedenen Sensoren und einer intelligenten Mustererkennungssoftware ausgestattete Drone  Tracker eine Drohne erkannt hat, wird der Jammer über eine Schnittstelle aktiviert. Er sendet elektromagnetische Wellen aus und überlagert damit die Funkwellen zwischen Fernbedienung und Drohne. Bei Drohnen, die per Autopilot fliegen, können auch die zur Navigation notwendigen GPS-Signale gestört werden. In beiden Fällen sollen die Drohnen die Orientierung verlieren. In der Regel absolvieren sie dann das vom Hersteller eingestellte Sicherheitsprogramm und fliegen zum Startpunkt zurück, landen an Ort und Stelle oder bleiben in der Luft stehen.

„Ferngesteuerte Drohnen fliegen in der Regel nur in bestimmten Frequenzbereichen“, erklärt Alexander F. Wüst, CEO von HP. „Unser Jammer stört gezielt die Frequenzen der Drohnen und stoppt sie, ohne sie zu beschädigen.“

Doch nicht jede Organisation darf Störsender einsetzen, da die Gefahr besteht, auch andere Funk- und WLAN-Verbindungen in der Umgebung zu beeinträchtigen. „Der Jammer wird daher vor allem zum Schutz von Regierungseinrichtungen, Großveranstaltungen und Gefängnissen zum Einsatz kommen“, erklärt Lamprecht.

Auch andere Drittanbieter-Produkte wie Warnleuchten, Nebelbomben, automatische Rollläden oder Sirenen können je nach Bedarf über einen erweiterten API-Zugriff in die Drone Tracker-Plattform integriert werden.

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