Mikrofone

Zwei neue Instrumentalmikrofone von Austrian Audio

Austrian Audio bietet zwei neue Instrumentalmikrofone an: das OD5, ein aktiv-dynamisches Mikrofon, und das OC7, ein Echtkondensatormikrofon.

OD5 Front(Bild: Austrian Audio)

Beide Mikrofone werden in Wien handgefertigt und seien strengen Qualitätssicherung unterzogen worden. Das OC7 verfügt über die ebenfalls in Wien handgefertigte Kleinmembrankapsel OCC7. Zudem würden beide Mikrofone innovative Features aufweisen.

Anzeige

Am auffälligsten ist die „Swivel Joint“-Mechanik. Um die Positionierung des Instrumentenmikrofons zu erleichtern, haben Austrian Audios Ingenieure eine Aufhängung des Mikrofonkorbes entwickelt, die eine 220° Rotation desselben ermöglicht. Dadurch kann das Mikrofon präzise zur Klangquelle bzw. je nach persönlichen Klangvorzügen ausgerichtet werden, ohne das Mikrofonstativ verstellen bzw. lösen zu müssen.

OC7 Seite(Bild: Robert Lunak)

Voraussetzung für eine zielgerichtete und präzise Ausrichtung eines Mikrofons ist eine exakt ausgeführte Richtcharakteristik. Beim OC7 und OD5 kommt hier die bereits bekannte Open Acoustics Technologie von Austrian Audio zum Tragen.

Der Mikrofonkorb und die Aufhängung der Kapsel sind so entworfen, dass akustische Beeinträchtigungen vermieden werden sollen. Beim Open Acoustics Ansatz könne auch rückseitiger Schall zur Kapsel durchdringen und so eine präzise Nierencharakteristik erzielt werden. Diese „lineare Niere“ soll bewirken, dass nicht nur von vorne, sondern auch von hinten bzw. seitlich einfallender Schall gut und unverfälscht klingt. Dadurch klinge auch der manchmal unvermeidbare Überspruch von anderen Instrumenten gut.

Zusätzlich zu ihren gemeinsamen Attributen haben das OC7 und das OD5 aber auch jeweils einzigartige Merkmale:

Die Echtkondensatorkapsel des OC7 ist durch den Mikrofonkorb geschützt und kann daher auch dort positioniert werden, wo das Mikrofon Stößen ausgesetzt ist. Das OC7 ist mit einem Hochpass Filter 2ter Ordnung mit Einsatzfrequenz bei 40 bzw. 80Hz ausgestattet. Ein -10dB Pad, welches durch die Reduktion der Kapselspannung zu einer geringeren Empfindlichkeit führen soll, ermögliche den Einsatz vor lauten Schallquellen. Mit einem max. 154 dB SPL (>160dB SPL mit Pad) sei das OC7 übersteuerungsfest.

OC7 Front(Bild: Robert Lunak)

Das OD5 verfügt über die aktiv-dynamische Schaltung, die man schon vom Vokalmikrofon OD505 kennt. Diese soll sicherstellen, dass auch lange Kabelstrecken keinen negativen Einfluss auf das Signal haben. Darüber hinaus ermögliche das aktiv-dynamische Design die Integration eines ordentlichen Hochpass Filters.

Beim OD5 wird ein spezieller CAB (“Cut & Boost”) Filter bei 80Hz angewendet, der sich für z.B. den Einsatz an Gitarrenverstärkern eignet. Dieser Filter entferne tieffrequenten, nicht nutzbaren Schall und verleihe dem Nutzsignal gleichzeitig Druck im Bassbereich. Die zweite Stellung bei 120Hz ist ein üblicher Hochpass Filter 2ter Ordnung.

OD5 Back(Bild: Robert Lunak)

Ein weiteres Feature des OD5 Instrumentenmikrofons ist der Pad Schalter. In der Null-Stellung weise das aktiv dynamische Mikrofon eine Empfindsamkeit auf, wie man sie sonst bei Kondensator Mikrofonen findet. Trotzdem sei es nahezu unmöglich das OD5 zum Übersteuern zu bringen. Das -10dB Pad sei ideal, um nachfolgende Mikrofonvorverstärker vor Übersteuerung zu schützen, wenn diese selbst keine Möglichkeit zur Signalabsenkung haben.

Als Instrumentenmikrofon könne das OD5 verschiedene Einsatzgebiete finden, wie z. B. beim Aufnehmen diverser Trommel. Dafür wurde eine eigene Halterung entwickelt, die als optionales Zubehör erhältlich ist. Aber auch an Gitarrenverstärkern, sowie vor Bläsern sei das OD5 auf Grund seiner technischen Eigenschaften geeignet.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.