Cloud-Produktion

Bridge Technologies bringt Scopes in Grass Valleys AMPP OS

Bridge Technologies beteiligt sich an der Initiative Media eXchange Layer (MXL) und hat dafür seine Audio- und Video-Scopes containerisiert. Dadurch lassen sich die Tools nun auch über Grass Valleys MXL-natives Betriebssystem AMPP OS nutzen.

(Bild: Bridge Techologies)

AMPP OS ist eine offene, cloudnative Plattform für virtualisierte Medienproduktion, die auf Microservices basiert. Als Transportschicht für latenzarme Interoperabilität nutzt sie MXL. Die quelloffene, herstellerneutrale Schicht für IP-basierte, softwaredefinierte Produktion wurde unter anderem gemeinsam mit der EBU, der Linux Foundation und der NABA entwickelt.

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Inhalte werden einmal eingespielt und stehen dann über Shared Memory mehreren containerisierten Prozessen parallel zur Verfügung. So können verschiedene Hersteller und Anwendungen denselben Medienstream gleichzeitig nutzen.

Scopes als Microservice

Bridge hat dafür mehrere Komponenten seiner Produktionstools containerisiert und als Video- und Audio-Scopes neu paketiert. Sie laufen unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware. Zusammen mit MXL, das weniger ständige Schreib- und Lesezyklen im Netzwerk erfordert, sollen sich Latenz, Netzwerklast und Infrastrukturkosten deutlich senken lassen. Broadcaster können die Scopes bei Bedarf als Microservice starten, etwa für die Dauer großer Sportereignisse, und danach wieder abschalten.

Die Arbeit von Bridge mit MXL sei ein gutes Beispiel dafür, wie ein offener Ansatz Anwendungen von Drittanbietern in softwarebasierte Medien-Workflows bringen könne, erläutert Matt Yates, Director of Strategic Alliances bei Grass Valley. Nutzer könnten nun flexibler entscheiden, wie und wann sie die Monitoring-Tools einsetzen.

Laut Simen Frostad, Chairman von Bridge Technologies, konnte die Software schon immer mehr. Es habe nur die passende Architektur gefehlt, um dieses Potenzial ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand im großen Maßstab zu nutzen. MXL und Containerisierung böten genau das: einen flexiblen und effizienten Weg, die Scopes in größeren und dynamischeren Produktionsumgebungen einzusetzen, ohne dafür dedizierte Hardware installieren zu müssen.

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