Maßnahmen zur Luftreinhaltung

Koelnmesse erhält zusätzliche Förderung für digitales Verkehrsmanagementsystem

Knapp 4,3 Millionen Euro für die Luftreinhaltung fließen jetzt nach Köln. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreichte der Koelnmesse in Berlin einen weiteren Förderbescheid für den Ausbau ihres digitalen Verkehrs- und Parkleitsystems. Die Koelnmesse erweitert damit ihr Maßnahmenpaket im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“, mit dem sie ihr Verkehrsmanagementsystem rund um das Messegelände ausbaut, um die Emissionen im rechtsrheinischen Raum zu reduzieren.

(v.l.n.r.): Bundesminister Andreas Scheuer übergibt Dr. Georg Klumpe, Zentralbereichsleiter Infrastruktur und Gert Messerschmidt, Referent Strategie für Sicherheit und Logistik von der Koelnmesse den neuen Förderbescheid.
(v.l.n.r.): Bundesminister Andreas Scheuer übergibt Dr. Georg Klumpe, Zentralbereichsleiter Infrastruktur und Gert Messerschmidt, Referent Strategie für Sicherheit und Logistik von der Koelnmesse den neuen Förderbescheid. (Bild: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Mit dem neuen Förderbescheid erhöht sich die vom Ministerium geförderte Gesamtinvestition der Koelnmesse in die Digitalisierung des Verkehrs auf rund 8,5 Millionen Euro, von denen das Unternehmen selbst die Hälfte übernimmt.

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Eine der Maßnahmen ist die Errichtung eines Mobility-Hubs im Messeparkhaus Zoobrücke, der außerhalb der Messezeiten auch der Öffentlichkeit ganztägig an sieben Tagen zur Verfügung steht. Der Mobility-Hub vernetzt den Individualverkehr mit umweltfreundlicheren Verkehrsträgern und Verkehrsmodellen wie ÖPNV, Carsharing, Bike-Sharing, E-Hailing – dem Herbeirufen von Taxis und die Vermittlung von Fahrgelegenheiten – sowie On-demand Travel Services.

„Wir liefern an einem Ort alle Möglichkeiten, die Kölner Innenstadt oder unsere Messehallen vom Messeparkhaus Zoobrücke auf der letzten Meile mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Damit verhindern wir innerstädtischen Ziel- und Suchverkehr, stärken den Umstieg auf emissionsärmere Verkehrsmittel und entlasten die Innenstadt“, so der für die Umsetzung der Maßnahmen verantwortliche Zentralbereichsleiter Infrastruktur der Koelnmesse, Dr. Georg Klumpe.

Zusätzlich werden die Park- und Logistikflächen der Koelnmesse inner- und außerhalb des Geländes mit Sensoren ausgestattet, die die Parkraumbelegung und die Flächennutzungen erfassen. Mit Hilfe einer intelligenten Routingsoftware für Touristen, Pendler sowie für den gesamten Messeverkehr wird dabei die Anfahrt automatisch so optimiert, dass alle Verkehre auf die nächstgelegene verfügbare Parkfläche gelenkt werden.

Mit einem ersten Maßnahmenpaket hat die Koelnmesse bereits die Digitalisierung der Logistikprozesse auf einen guten Weg gebracht. Hierzu gehört unter anderem die Einführung einer neuen digitalen Navigation per App, die Besucher staufreier – und damit im Ergebnis emissionsärmer – vom Startpunkt bis auf den nächstgelegenen Parkplatz der Koelnmesse bringt. Ein weiter wichtiger Baustein ist die digitale Abwicklung der Logistikprozesse für Lieferanten und Kunden.

Bei der Durchführung der Maßnahmen und der Einbettung in das kommunale Verkehrssystem arbeitet die Koelnmesse eng mit der Stadt Köln zusammen. Insbesondere wird eine Schnittstelle zur Verkehrsleitzentrale der Stadt Köln und zum ÖPNV geschaffen.

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