Unified Communication & Collaboration

New Normal stellt neue Anforderungen an den Arbeitsplatz

Nachdem pandemiebedingt monatelang die Büros leer standen, stellt die Rückkehr an den Arbeitsplatz Unternehmen laut Jabra nun vor neue Herausforderungen – denn viele Arbeitnehmer:innen haben die verbesserte Work-Life-Balance im Home Office zu schätzen gelernt und möchten auch künftig nicht darauf verzichten.

Büro(Bild: Jabra)

Schließlich hättendie vergangenen Monate bewiesen, dass auch außerhalb der Büros produktiv gearbeitet werden könne. Post-Covid müsse das Büro deshalb mehr sein, als nur ein Ort zum Arbeiten, um für Mitarbeitende attraktiv zu bleiben. Zudem müssen Unternehmen laut Jabra gezielt auf Kollaborationslösungen setzen, die den lokalen Arbeitsplatz mit dem Home Office verbinden, damit das hybride Arbeiten funktioniert. Wie kann das Modell des hybriden Arbeitens in Unternehmen effektiv umgesetzt werden? Gregor Knipper, Managing Director DACH bei Jabra Business Solutions, gibt einen Einblick wie der Übergang zum Arbeitsplatz der Zukunft gelingen kann.

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1. Das Büro als Arbeitsplatz neu definieren

Der Arbeitsplatz befindet sich im Wandel und wird durch das hybride Arbeiten neu definiert. Längst nicht mehr alle Tätigkeiten erfordern es, dass sich die Mitarbeiter im Büro einfinden müssen. Entsprechend hat es für die Mitarbeiter an Reiz verloren, sich ausschließlich für Einzelarbeit vor dem eigenen Bildschirm oder für kurze Meetings auf den Weg ins Büro zu machen. Gleichzeitig vermissen viele im Home Office den persönlichen Austausch mit ihren Kollegen. Richtig genutzt bietet das Büro einen Raum, in dem die Zusammenarbeit der Kollegen in einer Vielzahl von Dimensionen bestmöglich stattfinden kann und es so zu einem Ort wird, der die Unternehmenskultur widerspiegelt und fördert. Damit Teams auch beim hybriden Arbeiten gemeinsam erfolgreich sein können, spielt neben der technischen Ausstattung auch das Vertrauen untereinander eine große Rolle – von Seiten der Führungskräfte und zwischen den Kollegen. Die Entwicklung einer Vertrauenskultur im Unternehmen wird durch New Work unverzichtbar. Gleichzeitig erfordern neue, flexible Arbeitsmodelle von den Führungskräften, ihren Mitarbeitern Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Arbeiten zuzugestehen.

2. Flexible Räume für Zusammenarbeit schaffen

Flexibles Arbeiten erfordert auch eine flexible Arbeitsumgebung: Um einen Mehrwert für die Zusammenarbeit bieten zu können, muss der Arbeitsort bestmöglich an die verschiedenen Arten des Arbeitens anpassbar sein. Von Kundenmeetings über interne Brainstormings in kleineren Gruppen – die Ansprüche an den Arbeitsplatz der Zukunft sind vielfältig und müssen sich an unterschiedliche formelle und informelle Anlässe anpassen lassen. Ein durchdachtes akustisches Raumkonzept zur Geräuschkontrolle sowie mobile Möbelsysteme oder Trennwände erleichtern die Zusammenarbeit – egal, ob für den informellen Austausch unter Kollegen oder für größere Meetings.

3. Einsatz intelligenter Technologie zur Vernetzung von Teams an verschiedenen Orten

Die Zusammenarbeit von Teams über verschiedene Standorte und Länder hinweg ist längst keine Seltenheit mehr. Diese Art des dezentralen Zusammenarbeitens macht den Einsatz der richtigen Technologie unabdingbar: Neben passenden Kollaborationstools können hierbei insbesondere Videokonferenzlösungen einen großen Mehrwert für Unternehmen bieten, der über die Darstellung von Bild und Ton hinausgeht. So können Abstandsregeln in Meeting Räumen mittels intelligenter Videotechnologien einfach umgesetzt werden, während gleichzeitig Teilnehmer von anderen Standorten dazu geschaltet werden. So wird sichergestellt, dass auch in dezentralen Teams jeder miteinbezogen wird und alle gleichberechtigt und produktiv zusammenarbeiten können.

4. Reevaluierung auf Grundlage von Daten

Die Anpassung der Büros an neue Anforderungen ist ein andauernder Prozess, der eine regelmäßige Reevaluierung erfordert. Nicht nur, um auf externe Richtlinien zu reagieren, sondern vor allem, damit Unternehmen herausfinden können, was für die Mitarbeiter funktioniert und was nicht. Um in diesem Prozess fundierte Entscheidungen treffen zu können, bietet die Erhebung von Daten eine bedeutende Unterstützung. Kollaborationslösungen, die gleichzeitig die Auslastung der Meetingräume ermitteln, können wertvolle Insights für die Nutzung der Bürofläche bieten und so die Umstellung auf hybride Arbeitsmodelle erleichtern.

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