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Vectorworks 2027 erweitert Funktionen für Rigging, Kabelplanung und KI-Visualisierung

Die neue deutsche Version von Vectorworks 2027 ist jetzt verfügbar. Mit der neuen Version erweitert der Softwarehersteller die Funktionen von Vectorworks Spotlight, Braceworks und ConnectCAD. Im Fokus stehen Verbesserungen bei der technischen Planung und Dokumentation sowie neue KI-gestützte Werkzeuge für die Visualisierung.

(Bild: VectorWorks)

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Vectorworks hat die deutsche Version seiner BIM- und CAD-Software Vectorworks 2027 veröffentlicht. Das Update richtet sich unter anderem an Anwender aus der Veranstaltungs- und Unterhaltungstechnik und bringt Neuerungen für die Planung von Bühnen, Rigging-Systemen, Verkabelung sowie Licht- und Audiotechnik.

Zu den allgemeinen Verbesserungen gehört ein überarbeitetes Grafikmodul, das insbesondere bei großen Modellen eine schnellere Darstellung bei geringerem Speicherbedarf ermöglichen soll. Datenvisualisierungen können künftig in wiederverwendbaren Sets organisiert werden. Zudem lassen sich Werkzeugpaletten flexibler anordnen und an individuelle Arbeitsabläufe anpassen.

Erweiterte Funktionen für Kabelplanung und Rigging

Bei der Kabelplanung können Strom- und Datenverkabelung nun auf einer gemeinsamen Grundlage geplant werden. Verbindungen lassen sich direkt an Geräten oder Symbolen definieren. Die interne Struktur von Verteilern kann visuell bearbeitet werden, während die Kabelwerkzeuge auch Breakout- und Break-in-Längen berücksichtigen.

In ConnectCAD wurde außerdem die Platzierung von Anschlüssen an schematischen Geräten vereinfacht. Das Werkzeug übernimmt zuletzt verwendete Einstellungen und vergibt automatisch Anschlussnamen, um wiederkehrende Arbeitsschritte zu reduzieren.

Auch die Rigging-Funktionen wurden erweitert. Schematische Ansichten komplexer Beleuchtungs-Rigs lassen sich als Sets speichern und projektübergreifend wiederverwenden. Legenden, Datenstempel und Bemaßungen werden dabei automatisch übernommen. Für die Lastenplanung können Bridles, Kettenzüge und weitere Komponenten präziser positioniert werden. Eine überarbeitete Lastenhierarchie soll zudem die Prüfung einzelner Anschlagpunkte erleichtern.

Neuerungen für Licht- und Audioplanung

Im Bereich Lichttechnik wurde der Datenaustausch über MVR und GDTF erweitert. Anwender können GDTF-Gobos direkt in Vectorworks bearbeiten, beim MVR-Import gezielt Ebenen und Daten auswählen sowie Fixture-Modi per Drag-and-drop zuweisen.

Für die Audioplanung steht mit dem neuen Werkzeug „Hörebene“ eine Funktion zur Verfügung, mit der Messraster direkt im Veranstaltungsmodell angelegt werden können. Über MVR lassen sich diese mit externer Audioanalyse-Software austauschen. Die dort berechneten Pegeldaten können anschließend im Vectorworks-Modell visualisiert werden, um die Schallverteilung räumlich darzustellen.

Darüber hinaus lassen sich Scheinwerferparameter in individuell konfigurierbaren Gruppen organisieren. In Showcase können Pan- und Tilt-Bewegungsrichtungen für einzelne Scheinwerfer invertiert werden, ohne DMX-Werte oder den Patch verändern zu müssen.

KI-Visualisierung und integrierter Assistent

Eine weitere Neuerung betrifft die Integration von KI-Funktionen. Der KI-Visualisierer unterstützt die Bildmodelle Nano Banana von Google. Neben einem kostenlosen Basismodell stehen mit Nano Banana Pro und Nano Banana 2 erweiterte Varianten zur Verfügung, die unter anderem 2K-Auflösung und die Verwendung mehrerer Referenzbilder ermöglichen.

Zusätzlich wurde ein KI-Assistent in die Vectorworks-Oberfläche integriert. Dieser kann sowohl mit der Benutzeroberfläche als auch mit dem geöffneten Dokument interagieren und Anwender direkt innerhalb ihrer Arbeitsumgebung unterstützen.

Für die Visualisierung steht außerdem Maxon Redshift für Vectorworks zur Verfügung. Die Integration ermöglicht eine synchronisierte Echtzeitdarstellung mit physikalisch berechnetem Licht, Schatten und Materialien.

Ergänzend verbindet Morpholio by Vectorworks die digitale Planung mit handgezeichneten Entwürfen auf dem iPad. Vectorworks-Pläne können auf das Tablet übertragen, dort bearbeitet und anschließend wieder in die CAD-Datei importiert werden.

>> Weitere Informationen zu Vectorworks 2027 gibts unter: https://www.vectorworks.de/whats-new

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