Unheilig verabschiedet sich mit L-Acoustics-Systemen

L-Acoustics begleitet Abschiedstour von Unheilig

Für die seit Oktober 2015 laufende Tournee von Unheilig durch die DACH-Länder setzt das Team von TTL Veranstaltungstechnik um Bernd Michael Tombült – als Technischer Produktionsleiter ebenfalls für den FOH-Sound von Unheilig verantwortlich – auf Produkte von L-Acoustics, darunter 2 x 12 K2 für die Main PA.

Auf der Tournee von Unheilig werden die K2 von L-Acoustics durch die seitlichen Hangs in Gestalt von 2 x 12 Kara sowie 2 x 4 dahinter geflogene SB18 im Cardioid-Modus. Für die Nearfills setzte TTL auf 8 x Arcs Wide. Bei den Bässen vertrauen Bernd Michael Tombült und System-Engineer Ingo Kleinhölter auf eine Cardioid-Anordnung aus 8 x 3 SB28 vor der Bühne, von denen jeweils der mittlere Sub nach hinten gedreht ist. Unter dem Laufsteg, der sich von der Bühnenmitte in den Zuschauerraum erstreckt sitzen weiterhin 2 x SB18 als Center-Subwoofer.

“Wir haben uns für das K2 in Kombination mit Kara entschieden, da wir in Venues zwischen 3000 und 13.000 Gästen spielen. Aufgrund des geringen Gewichts der K2 sind wir bezüglich des Riggings wesentlich flexibler und müssen gleichzeitig keine Abstriche beim Sound und der Performance des Systems machen”, erklärt Bernd Michael Tombült.

Während TTL früher noch häufig Probleme mit den zulässigen Punktlasten der Traversen hatte und daher nur eine geringere Anzahl an Topteilen pro Seite verwenden konnte, sollen diese Hindernisse mit den leichten K2 kein Problem mehr darstellen. “Bei Flachen Hallen kommt uns zudem die geringe Kabinetthöhe der K2 sehr entgegen”, ergänzt Tombült.

Auch von den vielseitigen Eigenschaften der Kara zeigt sich die TTL-Crew mehr als begeistert. “Es kommt vor, dass wir links und rechts keine weiteren Flugpunkte zur Verfügung haben. In solchen Fällen haben wir einfach 4 x SB18 im Cardioid-Modus übereinander platziert und mit 4 x KARA on top vervollständigt – steht super, hat eine optimale Höhe und klingt wirklich 1A!”Als Rental-Netzwerk-Partner von L-Acoustics verfügt TTL Veranstaltungstechnik über eigene Einheiten Kara und Kiva und vertraut hinsichtlich der K2 auf die enge Zusammenarbeit mit P2 Veranstaltungstechnik.

LA-RAK über AES

Angefahren wird das PA System über AES und 8 x LA-RAKs mit 24 x LA-8. Für die zusätzlichen 2 x 6 KIVA sowie 2 x 3 SB18, die für Unheilig als Sidefill-Monitore fungieren, kommen zwei weitere LA-8-Endstufen zum Einsatz. Gefüttert werden sämtliche LA-8 über Lake LM 26 Controller, die im Netzwerk über Dante eingebunden sind.

Für die Überwachung der Signale an den Systemendstufen setzt TTL auf den LA Network Manager und freut sich besonders über die seit kurzem vorhandene MAC-Kompatibilität der Software. “Für die Zukunft würden wir uns lediglich noch eine Schnittstelle zwischen dem Network Manager und Soundvision wünschen, um die Daten komfortabel übertragen zu können”, ergänzt Bernd Michael Tombült.

Von Kiva über K1 zu K2

Nachdem das Team von TTL vor etwa drei Jahren begann, die bis dato eingesetzten PA-Systeme gegen L-Acoustics-Systeme auszutauschen, führte der Weg zunächst über Kiva und K1.

“Wir haben jedoch festgestellt, dass sich die Hallen im deutschsprachigen Raum mit den K2 wesentlich flexibler bespielen lassen. Wir haben mit den K2 auch bereits kleinere Stadien – beispielsweise das Stadion in Essen mit einer Gesamtkapazität von 20.000 Plätzen – bespielt. Auch in solchen Umgebungen passen die K2 sehr gut – alles eine Frage der Menge”, äußert sich Bernd Michael Tombült von TTL Veranstaltungstechnik über die Arbeit mit den L-Acoustics-Systemen.

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