3000 m² LED-Material

Screen Visions startet in den Festivalsommer 2019

Zum Auftakt der Festivalsaison 2019 ist der Anbieter von A/V-Lösungen Screen Visions am Pfingstwochenende mit insgesamt 3000 m² LED-Material in ganz Europa unterwegs gewesen. Bei Musik-Tourneen, Festivals, wie dem Stuttgarter Kessel Festival, und vielen anderen Veranstaltungen kamen die LED-Screens zum Einsatz.

Phil Collins in Stuttgart(Bild: Screen Visions)

Rock am Ring (Nürburg) und Rock im Park (Nürnberg), aber auch das SWR Sommerfestival in Stuttgart und der Hessentag in Bad Hersfeld, wo unter anderem Roland Kaiser auf der Bühne sein Bestes gab, zählten zu den Top-Veranstaltungen. Zusätzlich kamen die LED-Screens auf der Tour von Phil Collins und CYBER-GEN sowie auf einer Veranstaltung eines italienischen Kunden in Budapest zum Einsatz. Neben der reinen LED-Technik waren Screen Visions auf den Festivals auch für die Vermarktung der Werbezeiten auf den Videowänden zuständig.

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LED-Herausforderungen bei Rock am Ring

An der großen Volcano Stage bei Rock am Ring setzte Screen Visions dieses Jahr erstmals einen LED-Screen im kompletten PA-Wing sowie einen zusätzlichen LED-Bühnenheader ein. Eine Herausforderung dabei war es, gemeinsam mit Stageco und Michael Herbst eine statisch machbare Lösung zu finden, die sicherstellt, dass die 12 x 12 Meter große LED-Wand auch extremem Wind standhält. Während die bisher eingesetzten PVC-Banner einfach abgebaut werden konnten, wenn Wind aufkommt, ist das bei einem LED-System mit 144 m² nicht so schnell möglich. Der Abbau der bekannten PVC-Banner führt aber zu dem Nachteil, dass dann die Logos der Sponsoren nicht mehr sichtbar sind. Demnach bietet die digitale Lösung in Form einer großen LED-Wand den inhaltlichen Vorteil, dass die Sponsorenlogos sichtbar bleiben und verschiedene Inhalte gezeigt werden können. Zudem konnte statisch nachgewiesen werden, dass die einzelnen Modulbausteine und Verbindungen zum nächsten Modul dem starken Winddruck standhalten – ein wichtiger technischer Vorteil auf dem Nürburgring. Da das Festivalgelände nicht vergleichbar mit einer Stadionshow ist, sondern die LED-Wand auf freiem Gelände über drei Tage im Einsatz ist, wo nachts unerwartet starke Winde auftreten können, musste das LED-System entsprechend gesichert sein.

Rock am Ring 2019(Bild: Screen Visions)

Besonders an den ersten beiden Festivaltagen herrschten starke Winde mit Windstärke 6 bis 7 und Windböen mit Windstärke 8, die mit einer Kraft von bis zu ca. 450 kg/m² auf die LED-Wände drückten. Dies entspricht bei 144 m² LED-Screen einem Gewicht von ca. 64 Tonnen. Trotz dieser starken äußeren Kräfte blieben die LED-Wände die ganze Zeit über standsicher.

Eine weitere Neuerung: Neben den üblichen Live-Bildern von der Bühne sahen die Festival-Besucher in den Umbau-Pausen auch Animationen und Informationen rund um das Festival. Erstmals wurden die Inhalte nicht im klassischen 16:9 Bildformat, sondern auf der gesamten LED-Fläche gezeigt. Dies geschah über eine Ventuz Zuspielung mit zwei Ausspielwegen für die rechte und linke Videowand, die über einen TVN-Ü-Wagen an die Videowand gesendet wurden. Während die Werbeeinspielungen der Sponsoren im klassischen 16:9 Ausspielfenster gezeigt wurden, wurden die Animationen als Fenster dahinter gesetzt. Zuständig für die Planung und Umsetzung vor Ort war AVactive aus Berlin mit Benjamin Brostian und Philipp Kazubowski.

 

Für zukünftige Veranstaltungen dieser Art will Screen Visions neue digitale Lösungen ermöglichen, die durch die entsprechenden kommunikativen Inhalte und interaktiven Maßnahmen noch stärker mit dem Publikum kommunizieren und dadurch die Attraktivität der Veranstaltung steigern. Screen Visions Media, die die On-Screen-Vermarktung bei den Festivals verantworten, hat bereits Ideen für Werbekunden und Sponsoren erarbeitet und wird diese 2020 als Spezial anbieten.

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