Sicherheitstechnik

„Dallmeier Device Manager“ für Gerätemanagement und Cybersecurity

Der deutsche Videotechnologie-Hersteller Dallmeier stellt mit dem „Dallmeier Device Manager“ ein Tool zur Konfiguration und Administration von Dallmeier Video-IP-Systemen vor. Mit dem Nachfolger der Software „PService“ sollen Errichter und Systemverantwortliche auch umfangreichste Dallmeier Videosysteme schnell und einfach mit TLS-Zertifikaten verschlüsseln können.

Man sitzt vor einem Bildschirm(Bild: Dallmeier)

Die Verbindungen von Videosicherheitssystemen durchgängig zu verschlüsseln, ist eine komplexe und zeitintensive Aufgabe. Gerade bei umfangreichen Netzwerk- und Systemlandschaften ist technisches Expertenwissen gefragt. Erschwerend kommt hinzu, dass oftmals jeder einzelne Rekorder manuell über einen USB-Stick mit den entsprechenden Zertifikaten bespielt werden muss.

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Das kürzlich vorgestellte Tool Dallmeier Device Manager (DDM) ermöglicht es neben sämtlichen Gerätemanagement-Aufgaben, ein Dallmeier Videosystem mit TLS (Transport Layer Security)-Zertifikaten zu verschlüsseln. So können Systemadministratoren die Dallmeier Geräte über eine zentrale Benutzeroberfläche mit den notwendigen Zertifikaten ausstatten. Auch die Verschlüsselung für den Zugriff über mobile Endgeräte ist möglich. DDM-Anwender erhöhen damit den Schutz ihrer Dallmeier Videosysteme weiter und können ihre individuellen Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Der Hersteller bietet auf seiner Homepage ein Konfigurationsdokument zum Download an, das die TLS-Verschlüsselung in sechs einfachen Schritten erklärt.

Diagramm Enkrytion(Bild: Dallmeier)

Darüber hinaus verfügt der Dallmeier Device Manager über ein Dashboard, das die wichtigsten Daten zu Hardware- und Sicherheitsstatus, Lizenzierungen und Softwarestand anzeigt. Um diese Gerätedaten bereitzustellen, scannt die Software das gesamte Videonetzwerk via TCP/UDP automatisch nach Dallmeier Single-Sensor-Kameras, Multifocal-Sensorkameras und Aufzeichnungssystemen.

Ein Scan nach ONVIF-kompatiblen Geräten ist ebenfalls möglich. Über den DDM lassen sich zudem zahlreiche Einstellungen und die IP-Adressen der verbundenen Dallmeier Geräte ändern, Konfigurationsdialoge direkt öffnen und umfassende Berichte zur Optimierung und Wartung erstellen.

Um die Systemsicherheit noch weiter zu verbessern, erhalten Systembediener beim erstmaligen Ausführen den Hinweis, dass sie starke Passwörter für den Zugriff auf die einzelnen Geräte vergeben müssen. Zudem benachrichtigt das System den Benutzer über aktuelle Softwareupdates und bald ablaufende Software Maintenance-Lizenzen. Geräte mit identischer Softwareversion können über den DDM parallel in einem Schritt aktualisiert werden.

Sobald die verbundenen Geräte im DDM hinterlegt sind, lassen sie sich zusammen mit den entsprechenden Konfigurationsdateien bequem via Mehrfachauswahl und Drag-and-Drop auf die Dallmeier Videomanagement-Software „SeMSy Compact“ übertragen. Die Kameras sind nach diesem Vorgang sofort einsatzbereit, ohne dass eine erneute Anmeldung im VMS notwendig ist.

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