Insolvenzverfahren eröffnet

Hohes Interesse an eyevis-Übernahme trotz Insolvenzverfahren

Die Verhandlungen mit Investoren für eyevis, einem Hersteller von Projektions- und Großbildtechnik mit Sitz in Reutlingen, laufen auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 2. März 2018 unverändert weiter. Der zuständige Insolvenzverwalter bestätigt ein weiterhin hohes Interesse mehrerer Unternehmen. 

Auf der ISE 2018 präsentierte eyevis eine Reihe neuer Produkte.
Auf der ISE 2018 präsentierte eyevis eine Reihe neuer Produkte. (Bild: Claudia Rothkamp )

 

Zum 2. März 2018 wurde das Insolvenzverfahren des Projektions- und Großbildherstellers eyevis eröffnet. Gleichzeitig liegen dem zuständigen Insolvenzverwalter mittlerweile mehrere bindende Angebote vor, die weiter verhandelt werden sollen. „Wir haben in den Gesprächen große Fortschritte erzielen können und sind weiterhin äußerst zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen erfolgreich und zeitnah abschließen können“, erläutert der Stuttgarter Rechtsanwalt Dr. Holger Leichtle von Schultze & Braun, den das Amtsgericht Tübingen zum Insolvenzverwalter bestellte. „Das Interesse an eyevis ist unverändert hoch.“

Der Geschäftsbetrieb soll nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens weiter unverändert fortgeführt werden. „Alle Aufträge werden wie vereinbart bearbeitet und neue Aufträge angenommen. Der konsequent eingehaltene Kurs für eyevis steht weiterhin voll und ganz unter dem Motto der Weiterführung und der Übernahme“, versichert Leichtle.

 

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