LinkedIn rüstet Meetingräume in Asien mit Lightware aus
von Redaktion,
LinkedIn hat in neun Städten im asiatisch-pazifischen Raum fast 300 Meetingräume auf Microsoft Teams Rooms umgestellt. Mitarbeiter sollen in jedem Büro dieselbe Bedienung und eine zuverlässige BYOD-Anbindung vorfinden. Die einheitliche Umschalt- und Anschlussebene bilden Taurus-UCX-Switcher von Lightware.
(Bild: Lightware)
Das Projekt umfasste Büros in Bangalore, Peking, Hongkong, Melbourne, Mumbai, Shanghai, Singapur, Sydney und Tokio. PTS Consulting Singapore übernahm als AV-Berater und technischer Projektmanager die Planung und Steuerung des gesamten Rollouts. Dazu gehörten Standortbegehungen, Anforderungsanalyse, AV-Design, Unterstützung bei der Beschaffung, Überwachung der Installation, Abnahme und Übergabe. Die Installation vor Ort übernahmen jeweils lokale AV-Integratoren.
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Neun Monate für fast 300 Räume
„Bei fast 300 Räumen und einer knappen Frist von neun Monaten lagen die größten Herausforderungen in Umfang, Tempo und regionalen Unterschieden“, erläutert Rico Sim, General Manager von PTS Consulting Singapore. Jeder Markt habe andere Voraussetzungen bei Infrastruktur, Vorschriften, Arbeitsweisen, Integratoren und Lieferketten mitgebracht. Hinzu seien unterschiedliche Produktvarianten und Lieferzeiten gekommen. Entscheidend sei deshalb gewesen, ein vertrautes Raumerlebnis zu erhalten und trotzdem auf lokale Anforderungen einzugehen.
Um beides zu vereinen, teilte das Team die Räume in Standard- und Spezialtypen ein. So blieb die Bedienung vorhersehbar, während jeder Standort Raumgröße, Infrastruktur und funktionale Anforderungen berücksichtigen konnte.
HDMI und USB-C unter dem Tisch
In den Standardräumen sitzt ein UCX-2×1-HC40 Universal Switcher unter dem Konferenztisch als Anschlusspunkt für die Nutzer. Er bietet HDMI 2.0 und USB-C, ergänzt durch USB-C-Kabel vom Typ CAB-USBC-T200C von Lightware. Laut Hersteller unterstützt der Switcher 4K60 mit 4:4:4, USB 3.1 Gen 1 mit bis zu 5 Gbit/s und lädt Geräte per USB-C mit bis zu 100 W. Video, Audio, USB-Daten, Steuerung und Strom laufen damit über ein kompaktes Gerät. Gesteuert wird es über Ethernet, und es arbeitet lüfterlos.
Die native Teams-Rooms-Steuerung übernimmt ein Lenovo ThinkSmart Core mit IP-Controller-Kit. Der UCX kümmert sich um das lokale Umschalten und die Einbindung der Geräte. Er verbindet die Laptops der Nutzer mit dem ThinkSmart Core, einer Logitech Rally Bar oder Rally Bar Mini, den Raumdisplays und weiteren Peripheriegeräten.
Über das Touchpanel starten Nutzer Meetings, teilen Inhalte oder steuern den Raum (Bild: Lightware)
„Gerade die HDMI- und USB-C-Anschlüsse des UCX haben sich als wertvoll erwiesen, weil sie Unklarheiten bei den Nutzern in jedem Raum reduziert haben“, resümiert Sim. Mitarbeiter könnten sich überall auf dieselbe Anschlussmethode und denselben Ablauf verlassen.
Einfacherer Support
Damit die Ausstattung überall gleich blieb, stimmte sich PTS Consulting mit den lokalen Integratoren und regionalen Herstellervertretern ab, darunter Lightware. Gemeinsam prüften sie Modellbezeichnungen, sicherten die Verfügbarkeit und verringerten Beschaffungsrisiken. Die Raumarchitektur blieb je Raumtyp einheitlich, sodass sich der UCX überall gleich installieren und konfigurieren ließ.
Zuvor gab es laut Sim sehr unterschiedliche Altinstallationen. Durch die Vereinheitlichung müssten Nutzer an anderen Standorten keine neuen Raumkonfigurationen mehr lernen und könnten sich auf die Zusammenarbeit konzentrieren. Auch der Support profitiert: Dank einheitlicher Raumdesigns, Oberflächen und Gerätestandards sollen regionale IT-Teams Fehler leichter finden und die Räume effizienter verwalten können.